Shadows of the Damned im Test für PlayStation 3 und Xbox 360: Der Resident Evil-Erfinder macht ein Horrorspiel für Electronic Arts, das kann doch nur denkwürdig werden, oder? Und wie! Das Zombie-Geballer samt derbem Humor macht Laune, wirkt aber technisch und spielerisch altbacken.
Quelle: EA
Shadows of the Damned im Test - Leider sind Steuerung und die Optik zu altbacken
Das hat uns nicht gefallen:
Sperrige Steuerung, nervige Kamera
Obwohl das Geballer recht gut funktioniert, fällt doch sofort auf, dass Shadows of the Damned von der spielerischen Eleganz eines Resident Evil 4 weit entfernt ist. Besonders das Zielen fällt aufgrund der zu nervösen Steuerung anfangs schwer. Außerdem ist die Kamera in engen Räumen (und die gibt's häufig!) oftmals überfordert und sorgt für frustrierende Instant-Tode eures Helden.
Technisch teils arg altbacken
Das morbide Design einiger Abschnitte kann sich wirklich sehen lassen – aber dennoch ist Shadows of the Damned in grafischer Hinsicht nicht gerade topmodern. Die ohnehin schon verwaschenen Texturen tauchen in neu betretenen Abschnitten teilweise erst nach mehreren Sekunden auf und einige Monster sehen schlichtweg lachhaft aus. Zudem nerven die ellenlangen Ladezeiten – beispielsweise wenn ihr den Löffel abgebt und einen Checkpoint neu laden müsst.
Gut gemeinte, aber dennoch unspannende Story
Garcia Hotspur steigt in die Hölle hinab, um dort seine mysteriöse Geliebte zu suchen – aus dieser Prämisse hätte man was machen können. Das Spiel gibt sich aber keine große Mühe, wirkliche Spannung aufzubauen. Stattdessen hetzt ihr von einer Zwischensequenz zur nächsten. Einzig das gewitzte Finale sorgt noch mal für einen versöhnlichen Abschluss.
