Serious Sam Advance

Test

Wenn die Gegner hordenweise auftauchen, braucht man flinke Finger. Wenn die Gegner hordenweise auftauchen, braucht man flinke Finger. Action nonstop: Mit Sam dürft ihr ballern bis zum Abwinken. Ihr steht unheimlich darauf, zahllose widerwärtige Kreaturen ins Jenseits zu befördern? Dann hält Take 2 die richtige Kost für euch parat. In Serious Sam Advance geht es - genau wie in Serious Sam: Next Encounter - nur um eines: Ballern bis zum Umfallen! Eine Story ist in einem solchen Spiel eigentlich vollkommen überflüssig. Wen es dennoch interessiert: In Sams Rolle reist ihr mithilfe einer Zeitmaschine ins alte Rom und nach Ägypten, um den finsteren Mental aus dem Weg zu räumen. Zuvor gilt es jedoch, zahlreichen seiner Schergen das Licht auszublasen. Bis ihr dem Oberbösewicht von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, müsst ihr insgesamt zwölf Levels von allerlei düsteren Kreaturen säubern. Mit zehn verschiedenen Waffen - angefangen bei einer stinknormalen Pistole über eine doppelläufige Schrotflinte bis hin zur Kettensäge - versucht ihr, Sams Haut zu retten.

Nix für Anfänger
Obgleich zu Beginn drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl stehen, gestaltet sich dieses Vorhaben aber gar nicht so einfach. Zum einen, weil die stinkige Brut meist hordenweise auf euch einstürmt, und zum anderen, weil die Steuerung leider nicht so präzise funktioniert, wie es man sich wünschen würde. Ihr werdet öfter in starke Bedrängnis geraten, als euch lieb ist. Dafür könnt ihr in derartigen Situationen das nervige Gesocks häufig aus der Nähe betrachten. Dummerweise ist dies auch schon der zweite Knackpunkt. Von einem guten Ego-Shooter wünscht man sich schließlich auch eine tolle Optik. In Serious Sam Advance werden euch aber häufig die Pixel nur so um die Ohren fliegen. Die Framerate ist leider ebenfalls alles andere als stabil. Dennoch wird man als beinharter Ego-Shooter-Fan an diesem Spiel seine Freude haben. Die ersten Levels machen vor lauter "Yeah, ich mach euch alle platt!" nämlich unerwartet viel Spaß und man stört sich (noch) nicht an dem kargen Leveldesign. Sobald man einige Male ins Gras gebissen hat, fängt man jedoch an, sich über die ab und an ungünstig verteil- ten Rücksetzpunkte zu ärgern. Soundtechnisch sticht das Spiel zwar ebenfalls nicht aus der Masse heraus, aber Ballerfreaks werden damit dennoch einige vergnügliche Stunden verbringen. Wer will, kann der üblen Brut übrigens auch mit bis zu drei Freunden zu Leibe rücken.

Bildergalerie: Serious Sam Advance
Bild 1-3
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Wertung zu Serious Sam Advance (GBA)

Wertung:

70 /10

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