Jeder Kämpfer verfügt aber mindestens zwei Spezialschläge.
Es gibt viele attraktive Filmlizenzen, die zur Versoftung einladen. Rocky zählt eigentlich nicht dazu, denn die Möglichkeiten sind recht eingeschränkt. Da aber Boxspiele nicht allzu häufig auf den Markt kommen und die PS2 diesbezüglich bisher fast komplett vernachlässigt wurde, hat Rage doch tatsächlich eine Marktlücke aufgetan.
Das Spiel selbst bietet ordentliche Zweikämpfe mit ausreichend Tiefgang, um auch abwechslungsreichere Matches zustande kommen zu lassen. Im Trainingsmodus schaut sich der Spieler, wie bei Tekken, die verfügbaren Kombos an, und bemüht sich, das Erlente im Movie-Modus einzusetzen. Dort geht's gegen insgesamt 20 Gegner - wie in den Filmen - ordentlich zur Sache. Zwar erreicht der Titel nicht die spielerische Tiefe eines Virtua Fighter 4, kann aber, besonders zu zweit, durchaus Spaß machen.
Die Technik enttäuscht. Sehen die beiden Kämpfer noch einigermaßen realistisch aus, wirkt die Umgebung leer und trist. Der Großteil des Publikums besteht aus grobpixeligen Bitmaps, alle Trainer haben die gleichen Animationen. Da wäre deutlich mehr drin gewesen, wie die Xbox-Version beweist.
