16 Tage 16 Bit: Tag 2 - Sunset Riders

Special Christian Dörre
16 Tage 16 Bit: Tag 2 - Sunset Riders
Quelle: PC Games

Am zweiten Tag seiner Reise zurück in die 16-Bit-Ära verschlägt es Chris in den wilden (und verdammt knackigen) wilden Westen, denn Konamis Run & Gun Sunset Riders steht auf dem Plan. Hier gilt es, als aufrechter Pixel-Cowboy die Banditen um den fiesen Sir Richard Rose abzuknallen. Das macht auch immer noch Spaß, einige Abschnitte im Spiel sind jedoch ziemlich nervig.

Mein Name ist Chris und ich bin Redakteur bei PC Games. Ich nutze die momentane Zeit, in der nicht viele aktuelle Spiele rauskommen, damals verpasste Games nachzuholen, zu Lieblingen der Vergangenheit zurückzukehren und Spielen, die mir früher zu abgedreht waren, eine zweite Chance zu geben. Euch lasse ich hier an meinen Erfahrungen teilhaben bei 16 Tage 16 Bit.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Tag 2: Sunset Riders

16 Tage 16 Bit: Tag 2 - Sunset Riders (4) Quelle: PC Games 16 Tage 16 Bit: Tag 2 - Sunset Riders (4) Ich mag Western, ich mag Run-&-Gun-Gameplay, also werde ich wohl Sunset Riders geliebt haben. Nun, vermutlich hätte ich das auch, aber der Titel ist damals komplett an mir vorbeigegangen. Vielleicht ist das aber auch gar nicht so schlecht, denn ansonsten hätte ich als Sega-Kind vermutlich die viel schlechtere Mega-Drive-Umsetzung gespielt, die mich jetzt bereits nach wenigen Minuten abschreckte. Mit der Super-Nintendo-Fassung hatte ich allerdings jede Menge Spaß, denn hier ist der Titel hübscher, bunter und steuert sich genauer.

Zum Spielstart entscheidet man sich für einen von vier Kopfgeldjägern. Während Steve und Billy Revolver nutzen, um die bösen Buben zu erledigen, setzen Bob und Cormano auf Schrotflinten. Ich entscheide mich meistens für Bob, weil die Streuung der Waffe das ziemlich knackige Spiel ein bisschen einfacher macht.

Dabei sieht Sunset Riders auf den ersten Blick gar nicht so schwer aus. Man läuft von links nach rechts und erledigt dabei allerhand böse Buben. Man kann dabei in acht Richtungen schießen, springen und über den Boden rutschen, um heranfliegenden Kugeln auszuweichen. Diese Möglichkeiten muss man auch richtig geschickt einsetzen, denn gerade in späteren Levels und bei Bossgegnern fliegen die Projektile von überall heran und bereits ein Treffer kostet einem ein Leben.

16 Tage 16 Bit: Tag 2 - Sunset Riders (7) Quelle: PC Games 16 Tage 16 Bit: Tag 2 - Sunset Riders (7) Zwischendurch kann man zwar Power-Ups aufheben, welche die Waffe verstärken oder einem eine zusätzliche Knarre in die Hand drücken, aber auch hier gilt: Wird man getroffen, sind die Aufrüstungen weg. Man merkt jederzeit, dass es sich um ein altes Konami-Spiel handelt, denn genau wie bei der Contra-Reihe ist man stets motiviert, das Level zu schaffen, obwohl der Schwierigkeitsgrad selbst mit zusätzlichen Leben ganz schön happig ist. Mir gefallen vor allem die verschiedenen Bossgegner, für die man eine bestimmte Strategie braucht, um nicht im Kugelhagel zu enden.
Vor allem die fiesen Gebrüder Smith rauben mir fast den letzten Nerv, doch der Kampf an sich ist so gut, dass ich es immer und immer wieder versuche, bis die Fieslinge im Staub liegen.

16 Tage 16 Bit: Tag 2 - Sunset Riders (6) Quelle: PC Games 16 Tage 16 Bit: Tag 2 - Sunset Riders (6) Zweimal im Spiel darf man sogar in Bonus-Levels aus der Ego-Perspektive Gangster abknallen. Das steuert sich natürlich nicht so genau wie das Gameplay in den normalen Levels, aber für ein 16-Bit-Spiel sind diese Passagen tatsächlich gelungen. So sehr mir Sunset Riders aber auch gefällt, ich muss zugeben, dass ich an dem Endboss Sir Richard Rose verzweifelt bin. Ich bin gestorben und gestorben und gestorben. Als mir dann irgendwann die Finger wehtaten, habe ich es aufgegeben. Aber nur vorerst, weil ich zunächst andere Spiele für diese Reihe zocken muss. Danach werde ich mich weiter an dem rosigen Mistkerl versuchen.

Worauf ich allerdings jetzt schon keine Lust habe bei meinem zweiten Durchgang Sunset Riders, sind die zwei komplett beknackten Reit-Levels. Die restlichen sechs Abschnitte sind hart, aber fair, doch die Reit-Levels sind nerviger als die Stimme von Heidi Klum. Sind die Abschnitte unfair oder bin ich einfach nur zu blöd, den Kugeln und Hindernissen auszuweichen? Ich weiß es nicht. Sicher ist nur, dass ich diese Passagen hasse.
Dass ich den Titel trotzdem noch mal spielen werde, spricht also klar für die sonstige Qualität von Sunset Riders. Ein echt knackiges, aber auch verdammt cooles Arcade-Action-Spiel.

Bildergalerie

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk