Riding Spirits

Test Uwe Hönig

Lassen Sie sich nicht von den malerischen Hintergründen ablenken. Lassen Sie sich nicht von den malerischen Hintergründen ablenken. Auf den ersten Blick macht Riding Spirits einen fabelhaften Eindruck. Die Grafikengine läuft äußerst flüssig und die Optik im Allgemeinen hat verblüffende Ähnlichkeit mit Gran Turismo 3: A-spec. Selbst die umfangreiche Tuning-Sektion sowie die stattliche Anzahl von über 200 real existierenden Bikes erinnert an die Rennspielreferenz aus dem Hause Sony. Des Weiteren gibt es mit den zahlreichen Events eine Menge zu tun, bis Sie sich zum erkorenen Kreis der Top-Rennfahrer zählen dürfen. Leider gibt es einen kleinen aber entscheidenden Knackpunkt. Das Fahrverhalten der Motorräder lässt sich zwar in den Optionen zwischen "Simulation" und "Arcade" umschalten, doch so richtig will das Handling bei beiden Varianten nicht überzeugen. Gerade bei der Simulationseinstellung werden Sie den Boden öfter küssen als Ihnen lieb sein kann. Die Entwickler haben sich nämlich größte Mühe gegeben, den Motorrad-Rennsport möglichst authentisch umzusetzen. Dadurch entsteht ein extrem schwieriges Gameplay, das durch das unzureichende optische Geschwindigkeitsgefühl zwischen 60 Km/h und 140 Km/h weiter genährt wird. Sie müssen also immer den Tacho genau im Auge behalten, um Kurven richtig anzubremsen. Insgesamt ist das Game hauptsächlich für beinharte Motorrad-Freaks geeignet.

Wertung zu RS: Riding Spirits (PS2)

Wertung:

63 /10

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