Project Zero 3: The Tormented

Test Thomas Eder

Schaurig-schön: Auch derdritte Teil lässt Ihnen das Blut in den Adern gefrieren!

icht alle Geister sind Ihnen gegenüber feindlich gesinnt - dieses Mädchen weist Ihnen sogar den Weg. icht alle Geister sind Ihnen gegenüber feindlich gesinnt - dieses Mädchen weist Ihnen sogar den Weg. Bereits die ersten beiden Teile der Serie zählten aufgrund ihrer sehr düsteren Atmosphäre, der interessanten Story und des unkomplizierten Gameplays zu den Geheimtipps im hart umkämpften Horror-Abenteuer-Genre. Mit The Tormented knüpft die Reihe, die in den USA unter dem Titel Fatal Frame bekannt ist, an alte Tugenden an und präsentiert dem Spieler eine schockierende Story, die selbst für hartgesottene Gemüter etliche Schreckmomente parat hat.

Um die guten Wer-tungen der Vorgänger zu erreichen, bedarf es mittlerweile aller-dings etwas mehr als einer packenden Story - Verbesserungen und Neuerungen im etwas angestaubten Gameplay sind dafür Grundvoraussetzung!

Filmreife Story

Im Kampf gegen mehrere Gegner fällt die etwas träge Steuerung auf. Im Kampf gegen mehrere Gegner fällt die etwas träge Steuerung auf. Der jungen Fotografin Rei Kurosawa spielt das Schicksal einen üblen Streich: Ihr Verlobter Yuu verliert bei einem Autounfall - bei dem sie zu allem Überfluss noch am Steuer sitzt - sein Leben. Nachdem der von Albträumen geplagten Schönheit bei Fotoaufnahmen in einer mysteriösen Villa Yuus Geist erscheint und sich nach einer weiteren Vision eine eigenartige Tätowierung über ihren Körper ausbreitet, beginnen für Rei die Grenzen zwischen Realität und ihren schrecklichen Visionen zu verwischen.

Nacht für Nacht durchstreift sie im Traum die gespenstische Villa mit dem mehrdeutigen Namen "Haus des Schlafes". Dabei bringt sie mehr und mehr über brutale Rituale in der Villa in Erfahrung, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Albträumen stehen. Im Wachzustand hält sich Rei in ihrer Wohnung auf, wo sie die Fotos ihrer nächtlichen Streifzüge entwickelt und von ihrer Assistentin Miku und dem Journalisten Kei mit neuen Informationen versorgt wird.

Doch es bleibt nicht viel Zeit, um einen Ausweg aus dem Horror zu finden - mit jedem Traum breitet sich das mysteriöse Tattoo auf Reis Körper weiter aus und ihre furchtbaren Visionen werden zunehmend realistischer.

Fotoapparat als Waffe

Project Zero 3: The Tormented Wie in den ersten beiden Teilen machen Sie Ihre Gegner nicht mit gewöhnlichen Waffen unschädlich, sondern greifen zu diesem Zweck zur Camera ob-scura, mit der Sie fotografierte Geister auf Zelluloid bannen. Außerdem lüften Sie Geheimnisse rätselhafter Objekte oder verschlossener Türen mit einem Schnappschuss. Oft bekommen Sie während Ihrer Streifzüge "friedliche" Gespenster zu Gesicht, die jedoch nur kurz zu sehen sind.

Wenn Sie schnell ein Foto von ihnen schießen, wird es in Ihrem Album abgelegt und Sie erhalten Punkte, die Sie für Upgrades Ihrer Kamera verwenden. Je besser der darin eingelegte Film und je länger Sie Ihre Gegner in den Kämpfen anvisieren, desto größer der Schaden, den Sie dem fotografierten Widersacher zufügen. Mit etwas Timing können Sie jetzt sogar effektive Combos ausführen und dadurch Geister im Handumdrehen unschädlich machen.

Ein bekanntes Problem der Vorgänger taucht allerdings auch im dritten Teil wieder auf: Ihre Spielfigur lässt sich in den Kämpfen etwas träge steuern, vor allem, wenn Sie durch den Sucher der Kamera blicken. Auch die starre Kameraperspektive birgt Tücken - gelegentlich fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Zum Beispiel befinden sich Geister mitunter zwar in Ihrer Nähe, aber nicht in Ih--rem Bildschirmausschnitt. Dann müssen Sie sich auf einen Sensor verlassen, der Ihnen die Position des Spuks signalisiert.

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