In Eidos' düsterem Zukunftsszenario ergründen Sie ein schreckliches Geheimnis!

Test Wolfgang Fischer

Wenn Sie mit dem Rover unterwegs sind, sehen Sie die Welt aus einer ganz anderen Perspektive Wenn Sie mit dem Rover unterwegs sind, sehen Sie die Welt aus einer ganz anderen Perspektive Das UPA-Team um Carter wird zu einem augenscheinlich langweiligen Routinejob verdonnert. Sie sollen ein paar vermisste Techniker suchen, die im Gebäude der Real Meat Company verschwunden sind. An dieser Stelle übernehmen Sie - und zwar nicht nur ein Teammitglied sondern gleich alle vier. Selbstverständlich können Sie zur selben Zeit nur eine Figur steuern, die übrigen hören aber auf Ihr Kommando und verteidigen sich, falls die Truppe angegriffen wird. Um in der Story voranzukommen, müssen Sie in jeder der elf abwechslungsreichen und vor allem umfangreichen Missionen die speziellen Fähigkeiten ihrer Teammitglieder ausgiebig nutzen. Darüber hinaus stehen Ihnen mit zunehmender Spieldauer immer mehr technische Spielereien zur Verfügung. Ein gesunder Drang alles erforschen zu wollen ist auch eine absolute Grundvoraussetzung, um in den riesigen Levels bestehen zu können. Glücklicherweise ist den Programmierern die Steuerung Ihrer Helden ganz gut gelungen, egal ob Sie in First- oder Third-Person-Perspektive rumlaufen. Das Springen von einem Teammitglied zum nächsten funktioniert absolut problemlos und das Ausschalten von Gegner wird enorm durch eine Zielhilfe erleichtert. Natürlich begegnen Sie in den Missionen jeder Menge Leute. Neben Zivilisten, die Sie befragen können, treffen Sie auf allerlei Gegner, die Sie in ziemlich stereotypen Kämpfen aus dem Weg räumen müssen. Dies geschieht mit einer Vielzahl von Waffen, die allesamt von Energiezellen gespeist werden. Damit Sie nicht irgendwann in einem Kampf ohne Saft für Ihre Wumme dastehen, gibt es an vielen Stellen Aufladstationen für Ihren Energievorrat. Oft befindet sich gleich daneben noch ein so genannter Regenerationspunkt. Leider ist das Spiel grafisch alles andere als berauschend. Schlechte Texturen, holprig animierte Figuren und unschöne Einbrüche in der Framerate könnten viele Spieler davon abhalten, sich eingehender mit Project Eden zu beschäftigen. Die Sprachausgabe ist zwar ganz okay, tröstet aber nicht darüber hinweg, dass es im Spiel praktisch keinerlei Musikuntermalung gibt.

Bildergalerie

Wertung zu Project Eden (PS2)

Wertung:

77 /10

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