STYLE OVER SUBSTANCE
Prince of Persia - PlayStation 3 (BILD: play³) (20)
Das Vorgehen in den einzelnen Levels ist immer gleich. Zunächst turnt ihr euch durch das Gebiet, bis ihr auf einen der sogenannten Verdammten trefft und ihn in einem Kampf bezwingt. Die Verdammten sind quasi Ahrimans Generäle und kontrollieren die Gebiete. Nun ist das Areal bereit, um mit Hilfe Elikas magischer Fähigkeiten von der Dunkelheit befreit zu werden. Erstrahlt das Gebiet wieder in seiner ursprünglichen Schönheit, erscheinen überall kleine leuchtende Lichtkeime. Diese Gebilde müsst ihr einsammeln, um Elika am Tempel des Lebens insgesamt vier magische Fähigkeiten zu verleihen, die ihr braucht, um alle Gebiete erreichen zu können. Zwar bleibt es vollkommen euch überlassen, in welchem Gebiet ihr eure Säuberungsaktion startet, das Vorgehen verändert sich jedoch nie. Klettern, kämpfen, heilen, Lichtkeime einsammeln, weiter. Insgesamt 20 Mal. Da keinerlei Weiterentwicklung in Form von besserer Ausrüstung oder ausbaufähiger Kombo-Auswahl vorhanden ist, wird Prince of Persia zumindest in Gameplay-Hinsicht schnell eintönig.
Prince of Persia - PlayStation 3 (BILD: play³) (21)
Apropos Kombos: Die Kämpfe im neuen Prince of Persia laufen ausschließlich als 1-gegen-1-Auseinandersetzungen ab. In einem abgesteckten Areal führt ihr mit den Aktionstasten Schwerthiebe aus, greift euren Gegner und zeigt einen Akrobatik-Move oder mit Elika eine Magie-Attacke. Diese Aktionen lassen sich, wenn ihr das Timing erst einmal verinnerlicht habt, sehr gut zu richtig komplexen Kombos verknüpfen. Schnelle Ausweichmanöver, gut getimte Konter und Quick-Time-Events runden das Aktions-Repertoire ab. Während sich die Schatten-Gegner, die in den Levels verteilt sind, viel zu schnell erledigen lassen, müsst ihr euch bei den Verdammten mehr ins Zeug legen. Hier ist die Inszenierung sehr ansprechend und packend.
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