Hier stoppen die Mädchen einen fahrenden Laster.
Es ist was faul in Townsville. Bürgermeisterkandidat Mojo verwandelt mithilfe einer perfiden Maschine die Bürger in Affen, damit sie ihm seine Stimme geben. Zum Glück gibt es drei kleine Mädchen, die aufrecht die Demokratie verteidigen: die Powerpuff Girls. Deren Rolle übernimmt die junge PlayStation2-Spielerin, fliegt mit ihnen durch die Metropole, prügelt sich mit Mojos Handlangern und sammelt Wahlurnen ein. Die einfache Steuerung wie die bunte Grafik zeigen ganz deutlich, für wen das Spiel gedacht ist: eher junge Mädchen. Diese seltene PS2-Zielgruppe wird hier auch ganz gut bedient: Der Cel-Shading-Look ist äußerst süß, die Missionen abwechslungsreich und nicht allzu komplex. Mit wenigen Tastenkombinationen funktionieren auch die Kämpfe problemlos. Die Mädels können schlagen, treten und sogar Special Moves wie einen Wirbelwind auslösen. Für das knappe Dutzend unserer Leser, die sich zur Zielgruppe rechnen, ist das Spiel auf jeden Fall eine Empfehlung wert, die anderen können damit auch mal kleine Schwestern vor die Konsole locken.
