Portal 2 im Test: Nach dem überraschend brillanten, mit drei Stunden Spielzeit allerdings sehr kurzen Vorgänger Portal legen die Valve-Entwickler mit dem zweiten Teil noch eine ordentliche Schippe drauf: Das Geschicklichkeitsspiel aus der Ego-Perspektive ist ein absoluter Ausnahmetitel geworden.
Quelle: EA
Praktisch: Solltet ihr einmal vergessen, wo ihr ein Portal platziert habt, schaut euch einfach um. Die Portale werden nämlich als Silhouette durch Wände angezeigt.
Portal 2 ist endlich da. Die Fortsetzung des mit zahlreichen Preisen dekorierten Minispiels aus der Orange Box verbindet abermals die Ego-Perspektive der Valve-Shooter mit innovativen Knobel-Gameplay. Im Gegensatz zum mit rund drei Stunden Spielzeit sehr kurzen Vorgänger ist Portal 2 ein vollwertiges, eigenständiges Spiel. Und unser Test ergibt tatsächlich das, was wir uns erhofft haben: Portal 2 übertrifft seinen ohnehin grandiosen Vorgänger noch einmal in allen Belagen.
Im Test verraten wir, was uns an Portal 2 gefallen hat und welche Kritikpunkte es gibt – von letzteren, das sei schon an dieser Stelle verraten, konnten wir jedoch kaum welche ausmachen.
Das hat uns an Portal 2 nicht gefallen:
Grafik technisch nicht Oberklasse
Obgleich die Grafik nicht mehr ganz so minimalistisch daherkommt wie im Vorgänger – die Optik spielt nicht in der absoluten Oberklasse mit. An technischen Spielereien haben andere Titel mehr zu bieten. Allerdings müssen wir auch hier relativieren: Der Stil ist stimmig und die Animationen tragen enorm zur Atmosphäre bei. Wenn man von einem einzig aus einem mechanischen Auge bestehenden Roboter die ganze Palette menschlicher Emotionen ablesen kann, dann haben Valves Techniker einiges richtig gemacht.
Deutsche Fassung fällt im Vergleich zur Originalversion ab
Die deutsche Synchronisation ist zwar sehr gut, stinkt aber im Vergleich zum englischen Original ab. Im O-Ton kommt Portal 2 einfach nochmal deutlich atmosphärischer daher.
