In unserem Pokémon-Test zu Pokémon Platin-Edition erfahrt ihr, wie gut die Platin-Ausgabe wirklich ist. Lohnt sich die Pokémon Platinum-Reise?
Quelle: Videogameszone.de
Pokémon Platin-Edition (9)
Durch Zufallskämpfe in alter Rollenspiel-Tradition begegnet ihr den kleinen Ungetümen und könnt Kämpfe mit ihnen austragen. Diese erinnern ebenfalls an alte RPGs, da sie rundenbasiert sind. Ihr wählt eine von vier Attacken aus und wartet deren Effekt ab. Hierbei kommen allerlei taktische Elemente ins Spiel: Attacken sowie Pokémon sind in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt, die sich gegenseitig nach einem erweiterten Schere-Stein-Papier-Prinzip beeinflussen. So sind Pflanzen-Pokémon stark gegen Wasser-Pokémon, haben aber wiederum gegen Feuer-Pokémon das Nachsehen. Um diese Nachteile auszugleichen, sollte euer Team aus maximal sechs Pokémon mit möglichst unterschiedlichen Eigenschaften bestehen, damit ihr für jeden Kampf und jede Situation gewappnet seid.
Schnappt sie euch!
Quelle: Videogameszone.de
Pokémon Platin-Edition (15)
Der große Reiz des Spiels ist die Tatsache, dass ihr jedes wilde Pokémon, das euch begegnet, auch fangen könnt. Dazu müsst ihr erst seine Energie möglichst auf ein Minimum reduzieren und einen Pokéball werfen. Natürlich geht das nicht immer so einfach und teilweise müsst ihr mit viel Raffinesse an solche Kämpfe herangehen, vor allem, wenn es sich um Pokémon handelt, die es nur einmal im Spiel gibt. Das Sammeln und Kämpfen macht den Löwenanteil von Pokémon aus, das Spiel wird aber dennoch durch ein Story-Gerüst zusammengehalten: Die böse Organisation Team Galaktik ist unzufrieden mit der Welt und will sie aus dem Gleichgewicht bringen, was deren Untergang nach sich ziehen würde. Dazu brauchen sie die Energie von legendären Pokémon. Leider ist die Dramaturgie der Geschichte nicht sehr ausgereift.
Quelle: Videogameszone.de
Pokémon Platin-Edition (16)
Die ist aber interessant genug, um euch die Motivation zu geben, von Stadt zu Stadt zu reisen, Items zu sammeln und verschiedene Trainer und ihre Pokémon zu besiegen. In den verschiedenen Städten des Kontinents, der übrigens an die nördlichste der japanischen Hauptinseln, nämlich Hokkaido, angelehnt ist, gibt es auch Arenen mit einem Arena-Leiter. Diese besonders starken Trainer belohnen euch nach einem Kampf mit dem jeweiligen Orden der Arena. Damit könnt ihr eine spezielle Fähigkeit bei einem Pokémon einsetzen, zum Beispiel Steine zerschmettern oder auf dem Wasser surfen. Dadurch gelangt ihr an Orte, die vorher unzugänglich waren und erschließt euch so Stück für Stück die Weltkarte - aber das kennen wir ja schon aus den Vorgängern.
