Insgesamt dürfen Sie im Laufe des Abenteuers auf sieben Wummen zurückgreifen. Damit die Wahl des Schießeisens nicht allzu viel wertvolle Zeit in Anspruch nimmt, haben sich die Entwickler ein ganz besonderes System einfallen lassen, mit dem Sie schnell die passende Flinte zur Hand haben.
Pimp my Ride
Obwohl die Waffen teils klangvolle Namen wie Fraggewehr oder Bulldog tragen, sind sie doch nichts anderes als klassische Shooter-Wummen. Hier haben Sie es tatsächlich mit Schrotflinte, Maschinengewehr, Granatwerfer, Plasmagewehr, Raketenwerfer und Scharfschützengewehr zu tun. Um den Actionspaß noch zu steigern, können Sie Ihre Feuerwaffen so richtig aufmotzen.
Jedes Schießeisen besitzt drei Ausbaustufen, die Sie mit im Spiel auffindbaren Waffenenergiekernen aufrüsten. Für die erste Stufe benötigen Sie einen Kern, für die zweite Stufe zwei und für die dritte Stufe drei Kerne. So rüsten Sie Ihr Arsenal Schritt für Schritt auf - je nach Waffe unter anderem um Schnellfeuer, rüstungsbrechende Munition, Energiekugeln oder Hitzesucher.
Wenn Sie alle Energiekerne finden, greifen Sie am Ende auf fette Superwaffen zurück. Genauso funktioniert auch die Aufrüstung Ihres Heilungsgerätes. Zu Beginn dauert es recht lange, bis Ihnen das Gerät per Injektion neue Lebensenergie zuführt. Nach dem ersten Upgrade wird die Geschwindigkeit der Injektionen deutlich erhöht, mit Stufe zwei und drei erhalten Sie je einen Lebensenergiecontainer dazu.
Nachfüllpackungen für Ihre Hausapotheke finden Sie, wie bereits erwähnt, glücklicherweise bei ausgeschalteten Gegnern, die von Zeit zu Zeit einen weißen Koffer fallen lassen. Wenn Sie den aufsammeln, erhalten Sie neue Kanülen für Ihren ganz persönlichen Notfall.
Wirklich intelligent
Im Laufe Ihrer Odyssee durch das Feindesgebiet werden Sie die kleinen, weißen Köfferchen zu schätzen lernen. Ihre Gegner kennen so gut wie keine Gnade und sind verdammt clever. Während Ihres Weges durch die 18 Levels werden Sie, ganz genretypisch, auf jede Menge Leute treffen, die Sie liebend gerne aus Ihrem Schutzanzug stoßen würden. Um das zu verhindern, sollten Sie sich kräftig Ihrer (aufgemotzten) Waffen bedienen und richtig gut zielen.
Nicht nur, dass Ihre Feinde schwer bewaffnet sind, sie verhalten sich auch geschickt. Wer also glaubt, reines Kanonenfutter auf dem Weg zum Levelausgang zu treffen, dem sei versichert, dass es ihm die bösen Jungs alles andere als leicht machen. Ihre Gegner nutzen nicht nur alle Möglichkeiten zur Deckung, sie gehen auch so in Position, dass sie Sie am besten ins Visier nehmen können. Damit wird der Trip durch das Pariah-Universum selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad durchaus anspruchsvoll.
Über Stock und Stein
Ihr Weg führt Sie sowohl durch Mutter Natur als auch durch komplexe Gebäude und Anlagen, sogar durch einen Zug müssen Sie sich kämpfen. Was sich vielversprechend anhört, wirkt im gesamten Spielverlauf aber etwas eintönig, weil die Entwickler es versäumt haben, für ausreichend grafische Abwechslung zu sorgen. Zum Beispiel ähneln sich gerade die Außenareale zu stark, diese Levels werden stets von felsiger Hügellandschaft bestimmt.
