Horror-Effekte in Spielen: Subtiler Gruselspaß statt derber Schockmomente

Special Ralph Wollner

In heutigen Horror-Spielen setzten Entwickler immer mehr auf subtile Effekte. Bei Titeln wie Alan Wake oder Heavy Rain gibt es trotz fehlenden Schock-Elementen ein ordentliches Gänsehaut-Flair. Auch ohne virtuellem Blut funktioniert der Spiele-Horror.

Horror-Effekte in Spielen: Subtiler Gruselspaß statt derber Schockmomente

„Das Schlimmste ist das, was man NICHT sieht.“, sagte einst Horror-Regie-Legende George A. Romero. Der Regisseur ist für Grusel-Meisterwerke wie Dawn of the Dead oder Night of the Living Dead verantwortlich und hat mit seiner Aussage gar nicht mal so Unrecht. Im Konami-Klassiker Silent Hill 2 wird der Spieler die ganze Zeit von unterschwelligen Ereignissen durch das Spiel getrieben. Die finstere Entwicklung im Subtext des Spiels suggeriert dem Spieler eine bösartige Macht. In Alan Wake setzten Remedy auf die Gruselwirkung der Dunkelheit. Ein klassisches Mittel im Horror-Genre. Allein mit einer kleinen Taschenlampe in der Hand stapft der Autor Alan Wake durch einen düsteren Wald und wird von in Dunkelheit gehüllten Kreaturen angegriffen. Mit Alan Wakes Taschenlampe erhellt der Spieler lediglich einen kleinen Teil des Bildschirms. Hier spielt Remedy mit der menschlichen Urangst vor Dunkelheit.

In unserer Bildergalerie findet ihr noch mehr Beispiele für klassische Horror-Elemente in Videospielen. Wir wünschen fröhliches Gruseln!

Bildergalerie

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