Schnetzeln und metzeln auf der Xbox 360: Onechanbara: Bikini Samurai Squad bietet nicht nur stumpfes Action-Gemetzel, sondern auch erotische und äußerst sexy Heldinnen
Knapp bekleidete, junge, asiatische Frauen, Samurai-Schwerter und eine Zombie-Invasion. Klingt wie das beste Spiel aller Zeiten - ist es aber nicht. In einem Intro (inklusive Duschszene) wird die seichte Hintergrundgeschichte erklärt. Zombies fallen über eine Stadt her, zwei Schwestern fühlen sich auserkoren den Untoten in den Allerwertesten zu treten. Warum? Woher sollen wir das wissen, aber immerhin trägt eine von ihnen einen Bikini und die andere eine Schulmädchenuniform, also ist es uns auch relativ egal.
Mit Onechanbara: Bikini Samurai Squad lassen die Entwickler die Hosen nicht runter.
Noch im ersten Abschnitt folgt allerdings die Ernüchterung. Die Grafik hat Steinzeit-Niveau, trotzdem ruckelt es gelegentlich. Ferner ist das Gameplay so simpel, dass man auch als Hirntoter die Levels passieren würde. Mit zwei Tasten schlägt man, mit einer springt man. Zusätzlich kann man mit den Schultertasten sein Schwert säubern (und später im Spiel Waffen nachladen) oder, sofern es möglich ist, den Charakter wechseln. Das war es allerdings dann auch schon. Gelegentlich warten Zwischenbosse auf den Spieler. Da sich diese aber genauso wie der Rest des untoten Packs auf der Intelligenzebene einer toten Ratte bewegen, bleibt der spielerische Anspruch äußerst niedrig. Hat man übrigens zu viel Blut - das in Fontänen über den Bildschirm spritzt - von den Zombies abbekommen, so verwandelt sich die Spielfigur ebenfalls in einen Untoten. Die Folge: Man langt härter zu, verliert aber auch kontinuierlich Gesundheit.
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Wenn ihr einen Gegner zu Hackfleisch verarbeitet habt, hinterlässt er Goldmünzen sowie gelegentlich ein paar Extras oder Gesundheitspunkte. Zudem erhaltet ihr für jede abgeschlossene Mission Erfahrungspunkte, die euch im Level aufsteigen lassen. Dann dürft ihr vier Attribute erhöhen, sonderlich viel Auswirkung auf das Spiel haben diese allerdings nicht. Im späteren Spielverlauf erwarten euch noch neue Charaktere und Kostüme für die Damen.
Ich persönlich hätte natürlich allein ob des Titels keine spielerische Offenbarung erwartet, aber Onechanbara schafft es, selbst niedrige Erwartungen noch zu unterbieten. Hat man sich einmal an den schicken Asiatinnen satt gesehen, bietet der Titel nur noch miese Grafik in Kombination mit eintönigem Gameplay. Schade drum.
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