Need for Speed: Most Wanted

Test

Endlich darf man wieder hinter das Steuer der pfeilschnellen Sportwagen klettern. Endlich darf man wieder hinter das Steuer der pfeilschnellen Sportwagen klettern. Alle paar Minuten erhalten die Ordnungshüter Verstärkung und versuchen eine Box um das Fahrzeug des Spielers zu bilden, um ihn so zum Anhalten zu zwingen. Mit ein wenig Taktik kann man die Polizisten allerdings ohne größere Schwierigkeiten loswerden, dabei helfen auch die zahlreichen "Chasebreaker". Während einer Verfolgungsjagd erscheinen rote Markierungen auf dem Radar, an dieser Stelle kann man ein Objekt manipulieren, um eines der Polizeifahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen.

So fährt man gegen die Stützen eines Turms und bringt die Konstruktion zum Einsturz. An der Tankstelle rammt man die Zapfsäulen und sprengt den ganzen Laden in die Luft. Zudem darf man einen Zeitlupen-Modus (Speedbreaker) aktivieren, um brenzlige Situationen zu meistern. Hat man die Ordnungshüter in die Irre geführt, beginnt ein kurzer Countdown, der das Ende der Jagd zur Folge hat. Wichtig ist nur, dass man sich in diesem Zeitraum nicht mehr blicken lässt - besondere Versteckpunkte erleichtern dieses Vorhaben.

Durch solche Spielchen wird man in den Revieren allerdings schnell bekannt und jeder Polizist kennt das Fahrzeug des Helden bis ins letzte Detail, dies wird durch den Heat-Level eines Fahrzeugs dargestellt. Erreicht man die dritte Stufe, hat man im Handumdrehen Ärger mit dem Gesetz. Abhilfe schaffen eine neue Lackierung und andere Vinyls. Wer mehrere gute Autos in der Garage stehen hat, ist gut beraten, das gesuchte Fahrzeug für die nächste Zeit komplett von der Bildfläche verschwinden zu lassen.

Schwache Technik

Need for Speed: Most Wanted Die mangelhafte Technik wirft leider einen Schatten auf das an und für sich gute Spiel. Das Geschehen läuft nicht mal mit 30 Bildern pro Sekunde ab, wobei die eh schon recht unstete Bildwiederholfrequenz stellenweise noch weiter absackt. Auch ein Geschwindigkeitsgefühl will nicht so recht aufkommen, was auch an den häufig auftretenden Ruckeleinlagen liegt.

Die Weitsicht ist zwar sehr gut, dafür ist die Umgebungsgrafik für Xbox-Verhältnisse ziemlich pixelig. Alles wirkt verschwommen und unscharf. Dafür hat es der Sound in sich: die Motoren klingen gewaltig und es macht einfach Laune, mit hohen Drehzahlen durch die Straßen zu düsen. Insgesamt leidet das Spiel unter den gleichen Krankheiten wie Need for Speed: Hot Pursuit 2 - die Hardware der Xbox wurde einfach nicht optimal genutzt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Xbox-360-Fassung mehr hermacht.

Wertung zu Need for Speed: Most Wanted (XB)

Wertung:

80 /10
Fazit

Wer über die technischen Mängel hinwegsehen kann, dürfte mit diesem guten Racer viel Spaß haben.

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