Matches zu viert bringen Stimmung ins Haus.
Eigentlich hat NGT einiges zu bieten: Zehn authentische Profis buhlen um Ihre Gunst, darunter Nicolas Kiefer oder Elena Dementieva. Zehn weitere editierbare Fantasie-Spieler sorgen für Abwechslung. Die Auswahl der Spielmodi ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Neben dem obligatorischen Arcade-Modus gibt es auch einen netten Trainingsmodus und den sogenannten Race-Modus, bei dem Sie möglichst viele Spiele in Folge gewinnen müssen. Das Herzstück ist natürlich der Karriere-Modus, bei dem Sie komplette Turniere absolvieren und durch Erfolge Ihren Spieler aufpowern können. Ferner werden hier versteckte Features, wie ein Tennismatch auf Eis (!) freigeschaltet. Leider ist jedoch das Gameplay nicht ganz ausgereift. Die insgesamt acht internationalen Tennis-Arenen inklusive der Centre-Courts der French und US Open sind schön in Szene gesetzt. Schließlich kann man bei einem Tennisplatz auch nicht viel falsch machen. Merkwürdig wirken dagegen die flüssigen, aber teilweise total unrealistischen Animationen der Protagonisten. Außerdem nervt eine hakelige Steuerung, die irgendwie den Eindruck hinterlässt, dass man nicht zu jedem Zeitpunkt Herr der Lage ist. Manchmal schlagen Sie offensichtlich am Ball vorbei und auf einmal flitzt die gelbe Filzkugel doch wieder Richtung gegnerisches Feld - sonderbar. Nach einiger Spielzeit gewöhnt man sich zwar an die unausgegorene Kontrolle, aber eingeschworene Tennis-Cracks sollten lieber auf Virtua Tennis für die PS2 warten. Immerhin sorgt der ordentliche Multiplayermodus für bis zu vier Spieler (mit Multitap) für gesellige Tennisrunden vor dem heimischen Bildschirm.
Bildergalerie: Next Generation Tennis: US Open
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