NBA 2k7

Test Christian Schönlein

Der Sixaxis-Controller als Ball. Virtuelles Basketball ist jetzt noch ein Stück gefühlsechter.

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE EA ist schon lange nicht mehr Alleinherrscher über das American-Sports-Genre. Schon beim ersten Anlauf konnte das junge 2K-Sports-Label den Software-Giganten überholen und liefert seitdem in schöner Regelmäßigkeit Basketball-Simulationen ab, die kaum zu wünschen übrig lassen. Selbst Sportmuffel kommen hier auf den Geschmack. Grund dafür sind neben einer tollen Präsentation auch zahlreiche Optionen, mit denen man das Spielgeschehen ganz nach eigenem Gusto gestalten kann. So hat man die Wahl, Optionen wie Verletzungen oder Ermüdungserscheinungen seiner Spieler abzuschalten und dem Geschehen einen arcadelastigeren Touch zu verleihen.

Kenner sehen davon natürlich ab und bestimmen während des Spiels sogar, welcher Spieler auf dem Feld welchen Gegner decken soll oder widmen sich im komplexen Manager-Modus ganz und gar dem Training des Kaders. Im Karriere-Modus beginnen Sie das Spiel hingegen als kleiner Hobby-Dribbler und rutschen durch ein Treffen mit Shaquille O'Neal in die NBA-Liga, wo Sie sich Ihren Weg bis nach oben erkämpfen. Dabei haben Sie auch wieder die Möglichkeit, etliche Auszeichnungen zu erspielen, die dann in Ihrer virtuellen Wohnung, der Crib, zu bewundern sind.

Das Eckige ins Runde

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE NBA 2K7 hat also einiges zu bieten und wird Basketball-Fans lange beschäftigen. Aber was nützt großer Umfang, wenn das Gameplay nicht stimmt? Hier gingen die Entwickler kein Risiko ein und liefern gewohnt hervorragende Spielbarkeit ab. Die wenigen Neuerungen, die es ins Spiel geschafft haben, wurden aber sauber umgesetzt und machen richtig Spaß. So können Sie Freiwürfe wie gewohnt durch Neigen des rechten Analogsticks ausführen.

Dank der Bewegungssensoren des Sixaxis-Controllers haben Sie auf der PS3 allerdings auch die Möglichkeit, das ganze Pad fast wie einen Basketball zu halten. Durch wohlgetimtes und gefühlvolles Neigen bugsieren Sie dann den Ball in den Korb. Das wird Ihnen zwar nicht auf Anhieb gelingen, funktioniert aber bereits nach kurzer Übungsphase sehr gut.

Schönheit kommt von Innen

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE Bei der Präsentation hat man ebenfalls nur im Detail an Verbesserungen gefeilt. Die Signature-Moves - also beispielsweise die Art, wie bestimmte Spieler ihre Würfe ausführen - wurden sehr detailliert umgesetzt. Grafisch wurde die Engine dank der Hardwarepower der PS3 natürlich ebenfalls ein wenig aufpoliert. Detaillierte Stadien, flatterende Trikots und sogar kleine Äderchen und Schweißperlen auf den Körpern der Spieler sehen auf einem HD-Fernseher sehr beeindruckend aus. Leider kann man das nicht immer von den Spielermodellen selbst behaupten.

Einige Gesichter sind nur schwer wiederzuerkennen und recht grässlich. Zwar fällt dies während des Spiels wenig auf, aber in Replays hätten markantere Gesichtszüge definitiv zur eigentlich sehr guten Präsentation beigetragen. Dafür entschädigt der Online-Modus, in dem bis zu 64 Sofa-Sportler an selbsterstellten Turnieren teilnehmen dürfen. Leider konnten wir dies in der uns vorliegenden Version noch nicht selbst ausprobieren, aber auch der Offline-Zweispielermodus sorgt für jede Menge Spaß

Bildergalerie: NBA 2k7
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Wertung zu NBA 2k7 (PS3)

Wertung:

89 /10
Pro & Contra
Sehr unterschiedliche SpielmodiGut gelungene Sixaxis-UnterstützungSignature-Moves
Teilweise hässliche Spielermodelle
Fazit

Die Möglichkeiten der PS3 wurden gut umgesetzt. Nach wie vor das beste Basketball-Spiel.

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