Elton Brand macht den Lay-up. Olowakandis Block greift ins Leere.
Nachdem Visual Concepts letztes Jahr die NFL-Lizenz verloren hat und daraufhin die Entwicklung der (hervorragenden) NFL 2K-Reihe einstellte, sind einige erfahrene Entwickler des Football-Teams zur Basketball-Abteilung gewechselt. Mit zusätzlicher Manpower hat sich bei der diesjährigen Version von NBA 2K eine ganze Menge getan: Neuerungen, wohin man schaut.
Revolution bei der Steuerung
Veränderungen findet man vor allem bei der Steuerung. Größte Innovation ist dabei die intensive Nutzung des rechten Analogsticks. Damit lassen sich in der Offensive nicht nur sämtliche Würfe, Korbleger und Dunks ausführen, sondern in der Defensive auch Steals vollbringen. Dank der neuen Dual-Player-Control und des Pass-in-den-Lauf-Knopfes hat man zudem noch mehr Op-tio-nen im Angriffsspiel.
Wenn man sich mit der neuen Steuerung erst einmal vertraut gemacht hat, möchte man sie nicht mehr missen, so viele Möglichkeiten ergeben sich dadurch. Ansonsten bietet NBA 2K6 eine gewohnt realistische Spielmechanik, einen riesigen Umfang und eine klasse KI.
Evolution bei der Technik
Air Canada nimmt den Wurf. Für einen exzellenten Dreipunkte-Schützen sichere Punkte.
Bei der Technik sind die Fortschritte nicht ganz so drastisch ausgefallen und beschränken sich hauptsächlich auf kos-me-tische Verbesserungen. So wurden die Spielfiguren leicht überarbeitet und glänzen mit akkurat nachgebildeten Gesichtstexturen. Auch die Animationen wurden verfeinert und wirken noch wirklichkeitsgetreuer. Immer noch störend sind dagegen die häufigen Clippingfehler: Oft überlappen sich die Arme und Beine der Spieler, was stellenweise zu grotesken Szenen führt.
