Festplatte, DVD-Player, Freundescodes und mehr: Wie ist es heute um die Wii-Flickstellen bestellt?
Aufs Biosiegel ist mehr Verlass als aufs Nintendo-Siegel.
Wir zitieren aus N-ZONE 11/08: "Nintendo muss mehr Härte bei der Vergabe des Qualitätssiegels walten lassen. Es nützt nichts, wenn auf der Spielhülle ein goldenes Emblem prangt, wenn die Software ramschig programmiert wurde und niemandem Spaß macht. Bislang prüft Nintendo offenbar nur, ob das Spiel im Disc-Kanal korrekt angezeigt wird, ob das Wii-Menü abrufbar ist und ob es nicht zu häufig abstürzt. Das genügt nicht, denn kauft ein Kunde hintereinander drei Spielspaß-Nieten am Stück, ist die Wii-Euphorie rasch verflogen."
Was hat sich getan? Exakt nichts. Immer noch glaubt Nintendo, durch schiere Software-Flut dem Konsumenten zuvorzukommen. Ein Trugschluss. Denn die Kauffreude verfliegt rasch, wenn man zuhause feststellt, dass die hoffnungsfrohe Lizenz sich als Spaß-Flop entpuppt. Einige Beispiele: Wer wird Millionär? wird auch in der zweiten Edition dem großen Namen nicht gerecht. Und auch Marken wie Splinter Cell oder Far Cry wirken auf der Wii eher wie Lückenfüller im Line-up. Wenn die Publisher sich mit solchen lieblosen Portierungen mal nicht ihre besten Franchises kaputtmachen...