Moonlighter 2 im Early Access Check: Roguelite trifft auf Händler-Tycoon
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Die Genre-Kombination Moonlighter 2: The Endless Vault ging mit dem Early Access in den Frühstart. Wir verraten euch, ob sich das Spiel jetzt schon lohnt.
Moonlighter 2: The Endless Vault ist in den Early Access gestartet und steckt uns nun zum zweiten Mal in die Rolle des Ladenbesitzers Will. Der junge Mann mit schneeweißem Haar möchte neben seiner Kaufmannstätigkeit auch Monster jagen, Schätze finden und die gesammelte Beute zum Verkauf anbieten.
Wir dürfen also an manchen Tagen die Dungeons als Krieger erkunden, gegen Bosse kämpfen und alles einsacken, was sich noch irgendwie verhökern lässt. Nach einer Mütze Schlaf bieten wir dann unsere Beute im Laden an.
Diese Kombination bietet Entwickler Digital Sun nun zum zweiten Mal an und feiert damit die Veröffentlichung ihres vierten Spiels. Die Kollaboration mit Riot Forge für The Mageseeker: A League of Legends Story sorgte zuvor bei dem mittelgroßen Studio aus Spanien für Bekanntheit.
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Der zweite Teil geht in die dritte Dimension
Während der erste Teil eine 2D-Pixelgrafik zeigte, entschied sich das Entwicklerteam jetzt für einen comichaften 3D-Stil. Trotz des Sinneswandels lässt sich in der bunten Welt weiterhin der vorherige Einfluss von Riot erkennen.
Ob Teil eins oder zwei den besseren Stil hat, bleibt Geschmackssache - die Qualität der Texturen allerdings nicht. Die Professionalität im Detail lässt sich vor allem im Gegner-Design und in den Level-Assets erkennen und verdeutlicht die Weiterentwicklung des Studios.
Quelle: PC Games
Die meisten Hintergründe der Levels sind dreidimensional, animiert und verraten mehr über die Spielwelt. Besonders die im ersten Level der zweiten Welt stellen viele Gegnertypen in einen Kontext.
Während es immer noch Luft nach oben gibt und vor allem die menschlichen NPCs etwas merkwürdig aussehen, bietet Moonlighter 2 (jetzt kaufen 25,49 € ) einige sehr schicke Bilder. Da auch Animationen und Partikeleffekte schön und stimmig wirken, gelingt die Transformation zur dritten Dimension gut.
Hört sich gut an
Das Sounddesign und die Musikuntermalung fallen grundsätzlich weder großartig positiv noch negativ auf. Erwähnenswert sind allerdings die knuffigen Geräusche, die einige Gegner im Kampf von sich geben.
In den Dungeons spielt eine zum Thema passende Musik, welche zwar eher im Hintergrund bleibt, allerdings gut hilft, um im Kampf einen Rhythmus zu finden. Wirklich im Gedächtnis bleibt sie allerdings nicht.
Quelle: PC Games
Der erste Bosskampf gegen den Herold forderte uns schon ganz schön heraus. Den Zweiten und Dritten haben wir jedoch vor dem Konzert-Käfer bezwingen können.
Die besten Tracks bieten da noch die Bosskämpfe, welche jeden Dungeon abschließen. Schon der erste namens Der Herold überzeugt dann doch mit seiner Klanguntermalung. Das passt perfekt zu einem DJ wie ihm.
Leider kaum Geschichte in der Gegenwart
Wer den ersten Teil nicht gespielt hat, könnte Probleme bekommen, die Handlung nachzuvollziehen. Die meisten Charaktere kehren wieder, ohne sich erneut vorzustellen.
Auch die Dialoge handeln oftmals von der Geschichte des ersten Teils. Grundsätzlich plant die Gruppe der Helden, das Land aus dem Vorgänger vom sogenannten Moloch zurückzuerobern.
Quelle: PC Games
Immer wieder bekommen wir Zwischensequenzen zu sehen, bei denen wir in das Land des ersten Teils reisen und uns mit dem Hauptbösewicht unterhalten.
Der Untertitel The Endless Vault spielt auf das größte neue Story-Element an: Ein überdimensionaler schwebender Würfel erscheint am Anfang des Spiels in unserem Dorf. Seine Herkunft ist unbekannt und er spricht zwar zu uns, aber nur in Rätseln.
Er fordert von uns, Geld zu verdienen, und bietet uns im Gegenzug einige Schätze an. Das hört sich leider wesentlich spektakulärer an, als es ist. Die tollen Schätze schalten meistens nur neue Händler oder Upgrades bei selbigen frei.
Quelle: PC Games
Der Händler Julien tritt auf, als wollten uns die Entwickler mit seiner Ankunft überraschen. Dabei erzählen sie uns aber nicht, wieso. Das müssen wir durch das Spielen des ersten Teiles in Erfahrung bringen.
Der Würfel-Tresor bietet bisher kaum Mehrwert für die Geschichte und stellt nur ein etwas besseres Levelsystem dar. Der Bösewicht behauptet zwar am Ende der momentanen Version noch, dass er nach dem Würfel suche, aber so wirklich überrascht das auch nicht.
Die Story bildet leider bisher die größte Schwäche von Moonlighter 2. Dank kurzer Dialoge und Zwischensequenzen fällt sie aber auch nicht störend auf. Der Fokus liegt stattdessen definitiv auf dem Gameplay. Auf der nächsten Seite berichten wir euch von der Geschichte und den Kämpfen in den Dungeons.
