Monster Madness: Battle for Suburbia

Test Manfred Patrick Reichl

Zombies überrennen die Schrebergärten! Nur eine Teenager-Bande kann wieder für Ordnung sorgen.

Häufig regiert das Chaos auf dem Bildschirm und die Übersicht geht verloren. Quelle: Computec Häufig regiert das Chaos auf dem Bildschirm und die Übersicht geht verloren. Fast ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung im Rest der Welt hat Monster Madness: Battle for Suburbia endlich auch seinen Weg zu uns gefunden.

Die Handlung des Spiels ist banal. Monster überrennen eine Kleinstadt und nur eine vierköpfige Gruppe Teenager kann ihnen Einhalt gebieten. Bevor Sie im Story-Modus loslegen dürfen Sie sich daher für eine der vier Spielfiguren entscheiden, diese bringen aber jeweils dieselben Fähigkeiten mit sich. Wenn Sie wollen, können Sie die komplette Kampagne übrigens sogar zu viert durchspielen.

Das Gameplay sieht so aus, dass Sie in jedem Level möglichst viele Zombies, Dämonen, Monster und Bossgegner ausschalten müssen. Diese hinterlassen nach ihrem Ableben Edelsteine, für die Sie sich wiederum Gesundheits-Updates in Form von Soft-Drinks an Getränkeautomaten kaufen können. Außerdem sind in den Arealen unzählige Werkzeugteile verstreut, die Sie einsammeln müssen. Daraus bastelt Ihnen nämlich der Mechaniker Larry Werkstatt durchschlagskräftigere Waffen. Aus Wasserrohren fertigt er Ihnen beispielsweise eine Art Schrotflinte.

In der Regel läuft jeder Level so ab, dass Sie permanent von Gegnern umringt werden und wie wild in der Gegend herum rennen und ballern. Die Übersicht geht dabei häufig verloren, vor allem, wenn Sie mit einigen Freunden kooperativ zocken. Es warten zwar immer wieder neue Schauplätze und Gegner auf sie, letztlich ballern Sie aber ständig nur, bis der Arzt kommt. Für Abwechslung sorgen lediglich vereinzelte Fahrzeug-Sequenzen, in denen Sie beispielsweise einen Buggy, einen Schwanenboot oder ein UFO steuern dürfen. Bei fast allen Fahrzeugen ist die Steuerung allerdings eher umständlich ausgefallen.

Am meisten Spaß macht Monster Madness daher mit mehreren Mitspielern. Im Versus-Modus können sich beispielsweise vier Leute gleichzeitig auf sechs Maps in drei Spielmodi austoben. Mehr Modi und Maps stehen in Xbox-Live- und System-Link-Duellen zur Auswahl.
Die Grafik von Monster Madness reizt die Xbox 360 längst nicht aus, immerhin läuft das Geschehen aber größtenteils flüssig ab. Bei einem sehr hohen Gegneraufkommen bricht die Bildrate hin und wieder aber dennoch ein. Unspektakulär aber solide hört sich die Sounduntermalung an.

Bildergalerie: Monster Madness: Battle for Suburbia
Bild 1-3
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Wertung zu Monster Madness: Battle for Suburbia (X360)

Wertung:

68 /10
Pro & Contra
Taugt als PartyspielMehr als 70 Monster
Wird alleine schnell langweiligHäufig sehr unübersichtlichSeltsame Fahrzeugsteuerungen
Fazit

Netter Action-Titel, der lediglich für Neu-Zocker und Multiplayer-Fans interessant ist.

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