Monster Hunter World in der Vorschau: Die wilde Jagd mal anders: Dieses Rollenspiel japanischer Machart macht monströs viel Spaß

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Monster Hunter World in der Vorschau: Die wilde Jagd mal anders: Dieses Rollenspiel japanischer Machart macht monströs viel Spaß
Quelle: PC Games

Monster Hunter World in der Vorschau: Die wilde Jagd kennt man aus The Witcher - in ganz anderer Form kommt der Begriff aber in Monster Hunter World, dem neuesten Ableger der traditionsreichen Action-RPG-Reihe, zum Einsatz. Wir durften bereits mehrere Stunden in den vielversprechenden Titel hineinspielen und teilen in dieser Preview unsere Eindrücke mit euch!

So nah und doch so fern. Das bezieht sich nicht nur auf unseren Kampf gegen den Anjanath, eine Art Tyrannosaurier mit Rückensegeln und Federkleid, in dessen brennendem Atem wir im letzten Moment vor dem Sieg vergehen, sondern auch auf die Veröffentlichung des Action-Rollenspiels. Denn während Konsolenspieler bereits ab dem 26. Januar die Jägerausrüstung anlegen, gehen die PC-Spieler leer aus. Aber nicht die Flinte ins Korn werfen, zum einen soll Capcoms Mammutwerk noch in diesem Jahr auf Steam und Co. erscheinen, zum anderen bringen wir ganz frische Beute in Form von Spieleindrücken für diesen Vorschau-Artikel mit.

Ein langer Stammbaum

Der Anjanath hat uns zum Fressen gern. Dieses Monster steht an der Spitze der Nahrungskette. Quelle: PC Games Der Anjanath hat uns zum Fressen gern. Dieses Monster steht an der Spitze der Nahrungskette. Besagter Anjanath ist eines der neuen Monster des nunmehr fünften Teils der Reihe, die unzähligen Spin-offs und Re-Releases nicht eingerechnet. Der Kern der Serie ist und bleibt, auf stationären oder portablen Plattformen gleichermaßen, die Jagd auf diverse beeindruckende Monster - oder besser gesagt: Tiere. Denn trotz des schrecklichen, mit Krallen, Klauen, Stacheln und Zähnen bewehrten Äußeren von Rathian, Zorah Magdaros, Barroth und vielen mehr wirken die Kreaturen vollkommen glaubwürdig. Das liegt an der engen Zusammenarbeit der Entwickler mit Biologen, Verhaltensforschern und Ökologen. Die neue Welt, die ihr als Jäger einer Expedition erkundet, brummt nur so vor Leben. Jede Nische ist besetzt, Monster haben Reviere, schlafen, fressen, legen Eier, kämpfen untereinander um Vorherrschaft und Beute.

Lesetipp: Monster Hunter World -Release-Termin, Pre-Load, Day-One-Patch - FAQ

Die unterschiedlichen Spezialisierungen der Wesen gilt es in den Kämpfen zu berücksichtigen - dass es etwa keine gute Idee ist, den schwer gepanzerten Kopf eines Barroth mit der Waffe zu bearbeiten, verrät bereits ein Blick auf dessen Physiognomie. Klassisch JRPG kommt ein Elementsystem zum Einsatz, dem Feuer spuckenden Anjanath kommen wir gut mit einer Klinge mit Wasserelement bei. Damit wir diese fertigen können, benötigen wir allerdings ganz spezielle Zutaten beziehungsweise ein anderes Monster, den Jyuratodus.

Bei dick gepanzerten Bestien müssen wir oft erst die robuste Haut durchdringen. Quelle: PC Games Bei dick gepanzerten Bestien müssen wir oft erst die robuste Haut durchdringen.

Survival of the fittest

Die Forschungskommission in der neuen Welt hat ein beeindruckendes Lager an der Küste des unerforschten Kontinents errichtet, in dem wir allerlei Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Allerdings gilt meistens das Selbstversorgerprinzip; wenn uns der Schmied eine neue Rüstung hämmern soll, müssen wir die erforderlichen Materialien bei ihm abliefern, wenn wir Pflanzen im Gewächshaus der Botaniker kultivieren wollen, müssen wir zuerst ein Exemplar der gewünschten Gattung ernten und vorbeibringen. Beinahe jede Kreatur in Monster Hunter World (jetzt kaufen 25,94 € / 26,99 € ) hinterlässt hilfreiche Ressourcen wie Federn, Knochen, Leder oder Organe, die wir in der Basis oder unterwegs weiterverarbeiten. Ein Donnerkäfer, kombiniert mit einem Fallengerät ergibt eine Elektrofalle, ein grünes Kraut und Honig werden zu einem besonders erholsamen Gesundheitstrunk und die Drüse des Schlammbewohners Jyuratodus verleiht Waffen die Elementar­kraft von Wasser.
Landen wir mit einem Sprung auf dem Rücken von Monstern, bearbeiten wir sie von oben. Quelle: PC Games Landen wir mit einem Sprung auf dem Rücken von Monstern, bearbeiten wir sie von oben.

Anders als bei vergleichbaren Rollenspielen levelt nicht unser Charakter auf, sondern unsere Ausrüstung wird immer besser, sodass wir uns stärkeren Monstern stellen und neue Gebiete der neuen Welt erkunden können. Das flexible Charaktersystem erleichtert das Experimentieren und verhindert, dass wir uns falsch spezialisieren und uns so das Leben schwer machen. 14 Waffen, das klingt im ersten Moment nicht nach einer riesigen Auswahl, allerdings unterscheiden sich die Kampfwerkzeuge immens. Wir können uns auf den Fernkampf konzen­trieren oder einen riesigen Hammer ins Feld führen. Jeder Waffentypus verfügt über andere Komboattacken, außerdem stehen uns zig Möglichkeiten offen, unsere liebsten Ausrüstungsteile zu verbessern - eben mit den bereits erwähnten Elementarkräften, mit Gift oder einfach, indem wir den kritischen Schaden erhöhen oder Effekte wie Betäubung hinzufügen. Sollte uns eine Weiterentwicklung nicht gefallen, lassen wir das Upgrade in der Schmiede rückgängig machen und erhalten unsere Materialien zurück.

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  2. Seite 2 Den Wald vor Bäumen nicht sehen, Katzen und ein Anjanath
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