Monster Hunter Wilds ist nicht gut ... es ist fantastisch! Test eines Meisterwerks
Test
Das Warten hat ein Ende: Redakteurin Anni durfte sich endlich auf Monster Hunter Wilds stürzen. Dabei hat sie Capcoms Action-RPG nicht nur begeistert, sondern auch zu einem Test der etwas anderen Art inspiriert...
Das war vielleicht ein Abenteuer! Die Wildnis von Monster Hunter Wilds hat es ganz schön in sich - und die Monster erst! Nach so langer Warterei auf die Erlaubnis der Gilde ging die eigentliche Jagd nun überraschend schnell rum.
Wie die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert. Oder wenn man um sein Leben kämpft! Jetzt, wo ich zurück im Basislager bin und endlich ein wenig verschnaufen kann, sollte ich schon den Bericht an die Gilde verfassen. Dort sind sie bestimmt schon gespannt darauf, zu hören, wie meine Mission ablief - wie ihr sicherlich auch.
Also macht es euch am Feuer gemütlich, schmeißt euch noch ein schönes Stück Fleisch oder Tofu auf den Grill und lasst mich von meinem Ausflug in die Wildnis erzählen.
Ein längst vergessenes Volk
Manche Jäger ziehen lieber allein los, andere bevorzugen eine gemeinsame Jagdgruppe mit weiteren Kämpfern. So oder so wird niemand völlig auf sich allein gestellt auf die Monster losgelassen, schließlich steht jedem von uns ein Palico zur Seite. Das sind kleine, selbstständig agierende Katzenwesen, die überraschend gut mit Waffen umgehen können.
Mittlerweile haben sie sogar die menschliche Sprache gelernt, aber daran wollen sich meine Ohren einfach nicht gewöhnen. Verstehen können wir Jäger sie schließlich so oder so, also dürfen sie in meiner Gegenwart nur miauen. Schnurren ist auch ok.
Mein flauschiger Gefährte Whisky hat mir schon das eine oder andere Mal echt aus der Patsche geholfen; ohne ihn wäre ich sowas von aufgeschmissen. Umso froher bin ich, dass er mich auch auf diese Mission begleitet hat.
Die startete bereits anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Vor einiger Zeit fanden wir bei einer früheren Expedition ins Verbotene Land einen bewusstlosen Jungen namens Nata in der Wüste ... und das, obwohl das Betreten der Region bereits seit 1000 Jahren verboten ist!
Angeblich stammt er aus dem Dorf der Hüter, über die wir in unseren Aufzeichnungen nur sehr alte Informationen finden konnten. Dass im Verbotenen Land Menschen leben, war nicht einmal der Gilde bewusst. Und die Spezies des Monsters, welches das Dorf angriff und den Jungen zur Flucht zwang, galt schon längst als ausgestorben.
Also wurde ich von der Gilde beauftragt, nach den Hütern zu suchen und Informationen über das Monster zu beschaffen - was für eine Ehre! Ich hoffte, dass wir Nata so möglichst schnell wieder zurück nach Hause bringen könnten, wo auch immer das war.
Zum Glück waren die Feldexpertin Alma und die Schmiedin Gemma mit von der Partie. Auf die beiden ist einfach immer Verlass. Eine erfolgreiche Jagd hängt schließlich von so viel mehr ab als dem reinen Umgang mit der Waffe: Die richtige Vorbereitung ist das A und O.
Auf zu fremden Gefilden
Auf der Suche nach einem geeigneten Lagerplatz für unsere Truppe entdeckten wir plötzlich ein Mädchen auf einem Reittier, das von einer ganzen Horde Balaharas verfolgt wurde. Zum Glück konnten wir die Monster zerstreuen und sie unverletzt erreichen. Allerdings war ihr Bruder bei dem Versuch, sie vor einem anderen Ungeheuer zu beschützen, zurückgeblieben und schwebte noch in Gefahr.
Bildergalerie
Wir schafften es gerade rechtzeitig zu seinem Unterschlupf, bevor der dort wütende Chatacabra kurzen Prozess mit ihm machen konnte. Um nach den ganzen Strapazen etwas durchzuatmen, nahmen wir die beiden kurzerhand mit in unser Lager, das meine Gefährten inzwischen errichtet hatten. Während sich die beiden erholten, nutzte ich die Gelegenheit, um im Trainingsbereich vorbeizuschauen.
