Metro 2039 ist so viel mehr als nur ein Spiel, sagt der Schöpfer der Romanvorlage
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Metro-Schöpfer Dmitry Glukhovsky hebt den neuen Teil auf ein anderes Level: Metro 2039 soll kein klassisches Spiel mehr sein, sondern ein intensiver Spiegel der Realität.
Mit Metro 2039 hat 4A Games den nächsten Teil der düsteren, postapokalyptischen Shooter-Reihe vorgestellt. Doch die Erwartungen gehen diesmal weit über ein klassisches Videospiel hinaus. Serien-Autor Dmitry Glukhovsky erklärt sogar auf X: Für ihn ist der Titel mehr als ein Spiel. Vielmehr versteht er Metro 2039 als ein Erlebnis, das den Spieler emotional fordern soll.
Metro 2039: Ein Spiel als Spiegel der Realität
Schon die Vorgänger wie Metro 2033 oder Metro Exodus griffen schwere und menschlich düstere Themen auf, doch Metro 2039 soll noch einen Schritt weitergehen. Laut Entwicklerteam im ersten Trailer zu Metro 2039 wurde die Ausrichtung des Spiels nämlich stark durch reale Ereignisse beeinflusst, insbesondere natürlich durch den Krieg in der Ukraine. Diese Erfahrungen hätten Ton, Story und Atmosphäre maßgeblich geprägt.
Glukhovsky selbst beschreibt Metro 2039 in einem früheren X-Beitrag als eine Art Spiegel: Geschichten müssten in dunklen Zeiten die Realität einfangen und reflektieren. Spieler sollen sich so nicht nur durch eine postapokalyptische Welt kämpfen, sondern sich auch mit moralischen Fragen und ihrer eigenen Rolle auseinandersetzen.
Glukhovsky wörtlich: "In dunklen Zeiten, in Zeiten des Krieges, müssen Geschichten die Realität widerspiegeln, sie festhalten - damit die Lehren dieser Zeiten niemals vergessen werden. 'Metro 2039' ist ein solcher Spiegel. Aber wie es bei Spiegeln zu erwarten ist, wirst du dein eigenes Spiegelbild sehen, wenn du hineinblickst. Wer bist du?"
Das Ziel ist also ambitioniert: eine Geschichte, die sich nicht mehr wie klassische Science-Fiction anfühlt, sondern erschreckend nah an der Realität bleibt. Damit könnte Metro 2039 zum bislang politischsten und emotional intensivsten Teil der Reihe werden. Ob das Konzept aufgeht, bleibt abzuwarten. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt.
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Quelle: Dmitry Glukhovsky auf X #1, auf X #2
