Mercenaries

Test

Die Explosionen in
Mercenaries sind
fantastisch inszeniert Die Explosionen in Mercenaries sind fantastisch inszeniert Als Kim Song, Präsident von Nordkorea, sich mit seinem Land immer mehr Richtung Westen und Demokratie orientiert, unterschreibt er damit gleichzeitig sein Todesurteil. In dem fiktiven Szenario von Mercenaries bringt ihn dann nämlich sein Sohn, General Choi Song, kurzerhand um.

Noch viel schlimmer: Kurz darauf reißt er sich dessen Macht und damit auch die Zugangscodes zum Atomwaffen-Reservoir des Landes unter den Nagel. Das wird den Alliierten Nationen, China und Südkorea zu heiß - sie marschieren in Nordkorea ein, um dem westfeindlichen Despoten ein für alle Mal das Handwerk zu legen. Selbst die Russenmafia will mitmischen, hat aber eher den Profit im Sinn. Hier kommen Sie als Söldner ins Spiel: Song und seine Handlanger, das so genannte "Deck of 52", sind zu tief im Landesinneren versteckt, als dass langsam reagierende große Armeen sie finden würden. Außerdem könnten für deren Verhaftung durchaus Mittel nötig sein, an denen sich keine der Parteien die Finger verbrennen will. Mit Jennifer Mui, Mattias Nilsson und Chris Jacobs stehen Ihnen zu Spielbeginn drei Mitarbeiter der Söldnerfirma Executive Operations zur Verfügung, von denen Sie einen auswählen, der diesen Job übernimmt. Bis auf kleine Details spielen sich alle drei Charaktere gleich - Mui bleibt beispielsweise länger unentdeckt, wenn sie per Fuß im Feindesland unterwegs ist, und Chris Jacobs kann mehr Schaden einstecken, bevor er das Zeitliche segnet.

Auf Ganovenjagd
Erst einmal im Spielgeschehen, dürften sich gerade Fans der GTA-Serie mit jedem der Darsteller schnell wohl fühlen: Wie bei den Rockstar-Hits sind Sie in Third-Person-Ansicht im vom Krieg verwüsteten Nordkorea unterwegs, steuern die zahlreichen Fahr- und Flugvehikel und liefern sich diverse Feuergefechte. Hauptziel: Tipps zu bekommen, wo sich Song und seine Handlanger aufhalten. Dazu erledigen Sie für China, Südkorea, die UNO-ähnlichen Alliierten Nationen und sogar für die Russenmafia diverse Aufträge. Oft treten Sie dabei nicht nur dem Feind Nordkorea auf die Füße: In einer der Missionen bekommen Sie beispielsweise von den Südkoreanern die Aufgabe, Treibstofflaster der Chinesen in die Luft zu sprengen. Werden Sie dabei entdeckt, hat das Abzüge in der Sympathienote zur Folge. Wie jede Partei zu Ihnen steht, können Sie in Ihrem PDA-Taschencomputer prüfen. Sollten Sie einer Fraktion zu übel mitgespielt haben, helfen größere Bestechungen glücklicherweise aus der Patsche. Das nächste Mal gehen Sie dann jedoch vielleicht besser verdeckt vor: Wenn Sie ein Fahrzeug kapern, ohne dabei beobachtet zu werden, hält die Umgebung Sie kurze Zeit später für ein Mitglied der jeweiligen Partei. Zahlreiche Minispiele bieten sich an, wenn man einmal keine Lust auf dieses Katz-und-Maus-Spiel hat: Dort dürfen Sie unter Zeitdruck Journalisten zu actionreichen Schauplätzen bringen, spielen Busfahrer oder heizen, vom abwechslungsreichen Soundtrack begleitet, von Hauptquartier zu Hauptquartier.

Immer ist etwas zu tun
Mercenaries bietet lang anhaltenden Spielspaß für Erwachsene: Es macht große Laune, im Grunde jedes Fahr- und Flug- vehikel, das Feind oder Auftraggeber benutzen, auch selber steuern zu können. Selbst noch bemannte Vehikel sind da keine Ausnahme: Haben Sie nämlich erst einmal den Bordschützen ausgeschaltet, so müssen Sie in einem bestimmten Bereich nahe des Fahrzeugs nur noch die Dreiecks-Taste drücken. Prompt startet eine kurze und unterhaltsame Übernahmesequenz. Darüber hinaus hat der Spieler in Mercenaries ein gigantisches Waffenarsenal in der Hand, mit dem er auf Wunsch fast alles in Schutt und Asche legen kann. Schlüssel zu solchen effektvoll präsentierten Waffen sind erfolgreich erledigte Missionen und der Online-Shop der Russenmafia: Je mehr Aufträge man nämlich absolviert, desto größer wird die Auswahl an lieferbaren Vehikeln, Waffen oder auch Luftschlägen. Es gibt viele Wege, um eine Mission zu erfüllen - warum das Feindeslager vom Boden aus angreifen, wenn es auch aus der Luft geht? Oder wenn man, von Deckung zu Deckung rennend, jedes Ziel aus der Entfernung eliminieren kann?

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