Men in Black II: Alien Escape

Test

Lichteffekte sehen spektakulär aus, aber die Charakteranimationen überzeugen weniger. Lichteffekte sehen spektakulär aus, aber die Charakteranimationen überzeugen weniger. Ein Raumschiff, beladen mit den übelsten außerirdischen Straftätern, stürzt auf die Erde. Statt der erwarteten Leichen wird das Wrack allerdings leer vorgefunden. Die außerirdischen Schurken haben sich nämlich längst nach Manhattan, dem Zentrum für korrupte Geschäftsleute, aufgemacht. Um der widerwärtigen Brut Einhalt zu gebieten, werden Jay und Kay, zwei Spezialagenten, auf die Aliens angesetzt. In der Rolle eines dieser hartgesottenen Burschen liegt die Rettung der Erde in euren Händen.

Hauptdirektive
Das wichtigste Ziel in diesem Third-Person-Shooter ist kurz erklärt: alles niedermähen, was kreucht und fleucht. Als Superagent werdet ihr anfangs damit beauftragt, den entflohenen Mu-tanten Grokk zu finden, um ihn zu verhören, da ihm ein Verstoß gegen das Waffenverbot zur Last gelegt wird. Um ihn und seine schleimigen Kumpels zu beharken, könnt ihr auf die aus dem Film bekannten Energie-Wummen zurückgreifen. Bei dem permanent herrschenden Kampfgetümmel ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Der C-Stick findet nämlich keine Verwendung, wodurch eine Änderung der Kameraperspektive nicht möglich ist. Damit man überhaupt eine Chance hat, müssen haufenweise Power-ups gesammelt werden. Sie bescheren einem Zielsuchraketen und Extraleben oder füllen die Lebensenergie wieder auf.

Schlechte Steuerung
Angesichts der nur drei zur Verfügung stehenden Leben und der rasant sinkenden Energieanzeige gilt es, die elende Brut so schnell wie möglich zu eliminieren. Dabei ist es oft schwer, den gegnerischen Schüssen auszuweichen. Mithilfe des B-Buttons kann zwar eine Rolle ausgeführt werden, aber als usweichmanöver ist diese Aktion kaum zu gebrauchen, da sie viel zu ungenau ausgeführt werden kann. Zwar wird das Gameplay da-durch aufgelockert, aber man gerät so häufig ins Kreuzfeuer der schleimigen Brüder. Beim Beharken der Schurken sind zwar nette Lichteffekte geboten, aber von einer gelungenen Grafik kann nicht die Rede sein. Genau wie bei der PS2-Version sieht das Spiel etwas verwaschen aus. Auch beim Aufsammeln der Power-ups hat man ab und zu den Eindruck, durch sie hindurchzulaufen. Nur aufgrund der stärkeren Schusskraft stellt man dann überrascht fest, diese doch eingesackt zu haben. Wer eine Vorliebe für exzessives Rumballern hat, kann aber trotzdem einen Blick riskieren.

Bildergalerie: Men in Black II: Alien Escape
Bild 1-3
Klicken Sie auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (4 Bilder)

Wertung zu Men in Black 2: Alien Escape (GC)

Wertung:

59 /10

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk