Das Geschicklichkeitsspiel für Kopf und Ohren
Wer sich so verbaut, muss schnell reagieren, um den Bildschirm wieder zu säubern. BILD: PLAYZONE
Eigentlich ist Lumines ja Grund genug, eine PSP zu besitzen, denn das Geschicklichkeitsspiel besitzt absolutes Suchtpotenzial! Wer sich Sonys Handheld trotzdem noch nicht leisten wollte, bekommt jetzt die Chance, eine Wissenslücke zu füllen. Lumines Plus ist eine beinahe identische PS2-Umsetzung des ersten Lumines. Das Spielprinzip geht nach wie vor auf und lässt Stunden wie Minuten vergehen: Sie ordnen zweifarbige Blöcke so an, dass sich ein einfarbiges Viereck aus ihnen ergibt.
Diese verschwinden dann, sobald ein von links nach rechts wandernder Rhythmusbalken über sie fährt. Rhythmus spielt dabei überhaupt eine große Rolle, das Spiel hat schließlich kein Geringerer als Tetsuya Mizuguchi erdacht, der sich bereits mit musiklastigen Titeln wie Space Channel 5 und Rez einen Namen machte. Die Steine geben beim Drehen und Aufreihen Töne von sich, die stets perfekt zur Hintergrundmusik passen. Sie sind sozusagen Tüftler und DJ zugleich.
Alles wie gehabt
Sieht aus wie Lumines, spielt sich wie Lumines, ist Lumines. BILD: PLAYZONE
Trotzdem bleibt auf der PS2 ein fader Nachgeschmack. Bis auf eine Handvoll neuer Skins, also Farbmuster, Hintergründe und Musikstücke, sowie den Zweispielermodus, der jetzt an einer Konsole gespielt werden kann, gibt es keine Neuerungen. Und das, obwohl für die PSP bereits ein zweites Lumines mit massig neuen Features erhältlich ist! Deshalb erhält Lumines Plus von uns eine niedrigere Wertung als das Original. Dennoch handelt es sich hier um einen Titel, den Freunde gepflegter Knobelspiele auf jeden Fall zocken müssen. Zumindest, sofern Sie keine PSP besitzen. Andernfalls empfehlen wir Ihnen den Griff zu den Handheld-Versionen.
