Lords of the Fallen im Test: Da können sich andere Souls-Klone eine Scheibe abschneiden!

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Lords of the Fallen im Test: Da können sich andere Souls-Klone eine Scheibe abschneiden!
Quelle: CI Games

Mit dem neuen Reboot bekommt das Universum von Lords of the Fallen eine zweite Chance. Ob das Soulslike seinen Vorbildern gerecht wird, erfahrt ihr in unserem Test.

Nur knapp einen Monat nach dem Release von Lies of P steht bereits das nächste Soulslike vor der Tür. Mit einer neuen Marke haben wir es allerdings nicht zu tun, denn Lords of the Fallen ist ein Reboot des 2014 unter dem gleichen Namen erschienenen Spiels. Das Original kam damals eher durchwachsen an, trotzdem wagte Publisher CI Games nun den Schritt, das Universum durch ihr hauseigenes Entwicklerstudio Hexworks neu aufleben zu lassen. Herausgekommen ist ein Soulslike, das zwar viel von seinen Vorbildern übernimmt, aber trotzdem eigene Ideen mit sich bringt. Auch wenn sich der Titel einige Handlungselemente mit dem ursprünglichen Spiel teilt, hängen die beiden nicht zusammen, weshalb ihr kein Vorwissen für den Ausflug in die Spielwelt Mournstead benötigt.

Eine Welt am Rande des Abgrunds - wie immer

Die Geschichten des Originalspiels und des Reboots unterscheiden sich zwar, jedoch ist die Prämisse gleich: Der böse Gott Adyr, der die Welt einst unterworfen hat und schlussendlich gestürzt werden konnte, droht zurückzukehren. Als einer der dunklen Kreuzritter ist es eure Aufgabe, ihn aufzuhalten und Mournstead vor Unheil zu bewahren.

Dazu reist ihr quer durch das Reich und sollt insgesamt fünf schützende Leuchtfeuer bereinigen, die Adyr mit seinen Mächten verdorben hat. Dabei kämpft ihr euch in bester Soulslike-Manier durch lineare Gebiete, die durch Abkürzungen und zunächst verschlossene Wege miteinander verknüpft sind.

Zwischendurch kehrt ihr in eure Basis zurück, in der euch verschiedene NPCs zur Seite stehen, um euch bei eurer Mission zu unterstützen - die Ausgangssituation ist also altbekannt.

Ein Überblick über ein Gebiet mit einem Leuchtfeuer Quelle: CI Games Wie wir es vom Genre gewohnt sind, wird keine stringente Geschichte erzählt. Stattdessen muss diese aus Gesprächen mit anderen Charakteren, Notizen und der Gestaltung der Spielwelt selbst zusammengesetzt werden.

Wie viel ihr von der Handlung mitbekommt, hängt also stark davon ab, wie sehr ihr mit eurer Umgebung interagiert und ob ihr euch auf die Erzählweise einlasst. Wenn ihr bereits Dark Souls und Co. gespielt habt, wird das aber nichts Neues für euch sein.

Zusätzlich zum Verständnis tragen Erinnerungssequenzen bei, die in den Gebieten verteilt sind und frühere Ereignisse behandeln. Dabei handelt es sich allerdings nicht um große Schlachten oder ähnliches, sondern um eher unscheinbare Momente, die zur Atmosphäre beitragen. Insgesamt ist die Geschichte solide und erfüllt ihren Zweck, rückt durch die Art der Präsentation allerdings eher in den Hintergrund.

Willkommen im Reich der Toten

Die Spielwelt erinnert stark an Dark Souls und Demon's Souls. Das Entwicklerstudio hat sich bezüglich der Gestaltung primär an diesen beiden Werken From Softwares orientiert und setzt auf ein düsteres Fantasy-Setting.

Der dunkle Kreuzritter befindet sich im Umbral. Quelle: CI Games Um sich dennoch von den Vorbildern abzugrenzen, gibt es ein besonderes Element, welches zugleich das Herzstück des Spiels ist: die Kombination der beiden Reiche Axiom und Umbral. Dabei handelt es sich um parallel existierende Welten, von denen eine den Lebenden und eine den Toten gehört.

Mithilfe eurer Laterne könnt ihr jederzeit einen Blick in das bedrohliche Umbral werfen, was für euer Fortschreiten im Spiel an vielen Stellen notwendig ist

Denn häufig ist in Axiom, sozusagen der normalen Spielwelt, kein Pfad vorhanden oder er wird blockiert, obwohl erkennbar ist, dass ihr an einer Stelle vorbeimüsst. Die Unterwelt ist ein wenig anders aufgebaut und führt euch über andere Wege, auch wenn diese gelegentlich hinter kleinen Rätseln versteckt sind.

Bildergalerie

Eure grauen Zellen müsst ihr dafür aber nicht allzu sehr anstrengen, denn um richtige Puzzles handelt es sich nicht. Stattdessen müsst ihr mit der Lampe Wesen angreifen, die den Durchgang blockieren oder auf dieselbe Weise Plattformen verrücken, um voranzukommen. Damit ihr euch nicht die ganze Zeit in Umbral versteckt, lauern dort hinter fast jeder Ecke (nicht besonders starke) Feinde. Anhand eines Symbols lässt sich erkennen, wie viel Aufmerksamkeit ihr bereits auf euch gezogen habt - je länger ihr dortbleibt, umso stärkere Gegner fallen euch an.

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