King of Pop: Es hagelt negative Kritiken zum Kinofilm "Michael"

News Tobias Tengler-Boehm
King of Pop: Es hagelt negative Kritiken zum Kinofilm "Michael"
Quelle: Lionsgate

Die Kritiken zum Biopic "Michael" fallen teilweise sehr deutlich aus.

Das sieht nicht gut aus. Die Bewertungen zum neuen Film über Michael Jackson, der ab sofort in Deutschland im Kino läuft, fallen alles andere als positiv aus. In den Reviews der Presse wird teilweise deutliche Kritik geäußert. Auch, weil man dem Film offenbar seine bewegte Produktionsgeschichte anzumerken scheint. Den durchaus mitreißenden Trailer haben wir euch in diesem Artikel mit eingebunden.

Wer spielt Michael Jackson im neuen Kinofilm?

Die Besetzung der titelgebenden Hauptrolle war wohl eine der kniffligsten Entscheidungen bei der Entstehung des Films. Letztendlich entschied man sich für Jaafar Jackson. Der 30-jährige Sänger und Tänzer ist der Sohn von Jermaine Jackson und somit der Neffe von Michael Jackson. Es handelt sich um seine erste Hauptrolle, doch das scheint offenbar nicht das Problem zu sein.

Liest man sich die verschiedenen Kritiken zum Biopic durch, so bekommt man den Eindruck vermittelt, dass Jaafar Jackson seinen 2009 verstorbenen Onkel durchaus ansprechend und glaubhaft darstellt. An einer Stelle wird sogar von einer Oscar-würdigen Performance gesprochen. Die größtenteils negativen Besprechungen, die es zum Kinostart hagelt, gründen sich in der Mehrzahl auf andere Aspekte von "Michael" (2026).

Lohnt sich der neue Michael Jackson-Film im Kino?

Das Biopic ist seit 2019 in Entwicklung. Die Dreharbeiten waren für 2023 angesetzt, wurden dann allerdings notgedrungen aufgrund der damaligen Streiks in Hollywood verschoben. Große Teile von "Michael" mussten 2025 erneut gedreht werden, da man rechtliche Folgen bezüglich der Darstellung eines der Kinder befürchtete, die in den 1990ern Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs gegen den Superstar erhoben.

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Zeitweise war sogar davon die Rede, dass es zwei Teile geben sollte, da man Material für über vier Stunden Film hätte. Schließlich beschränkte man sich auf einen einzigen Film, allerdings mit einer angeblichen Laufzeit von rund 3,5 Stunden. Übrig geblieben ist letztendlich ein Musikfilm, der das Leben von Michael Jackson von dessen Kindheit bis zum Höhepunkt seiner Solo-Karriere Anfang der 1990er-Jahre in etwas mehr als zwei Stunden zeigt. All das merkt man dem Kinofilm wohl an - es hagelt negative Kritiken.

Bemängelt wird an "Michael" unter anderem, dass es sich lediglich um ein "Feel-Good-Tribute" handele, das reichlich beschönigend wirkt und heikle Themen ignoriert. Es fällt offenbar auf, dass der Film ausgerechnet dann abrupt endet, als es mit den Anschuldigungen gegen Michael Jackson losging. Die durchschnittlichen Bewertungen auf Rotten Tomatoes fallen äußerst mau aus.

Das Biopic "Michael" startete mit nur 27 % positiven Bewertungen seitens der Presse. Mittlerweile ist die Anzahl der wohlwollenden Kritiken immerhin auf 35 % gestiegen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass "Michael" in Sachen musikalischer und tänzerischer Darbietungen insbesondere aufgrund der Leistung von Jaafar Jackson gute Unterhaltung für Fans des King of Pop bietet. Als Biopic behandelt der Kinofilm das Leben des umstrittenen Superstars jedoch äußerst blass und kritiklos.

Quelle: Rotten Tomatoes

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