Quelle: Computec
Bei den Zwischengegnern weiß man nie, woran man ist. Der kleinste Fehler kann zum sofortigen Exitus führen.
Actionkost aus Fernost oder: Japanisch für Fortgeschrittene
Stellen Sie sich drei muskelbepackte Sänftenträger vor, die gemeinsam eine Erbse tragen. Ebenso schwer müssen die drei Prozessorkerne einer Xbox 360 arbeiten, um das Samurai-Schwertkampfspiel Kengo Zero zu schultern.
Der Spieler verkörpert einen von neun Samurai, welche alle eine eigene Hintergrundgeschichte bieten. Durch texturarme und von unsichtbaren Barrieren begrenzte Spielareale schnetzeln Sie sich durch Räuber, Ninjas oder wer Ihnen sonst noch ans Leder will.
Der Ablauf ist immer derselbe. Dutzende Gegner stellen sich in den Weg Ihres Samurai. Haben Sie alle besiegt, gilt es nach einer kurzen Zwischensequenz, einen starken Zwischengegner zu schlagen. Erst im Anschluss dürfen Sie abspeichern. Da die Zwischengegner selbst im leichten Schwierigkeitsgrad sehr schwer zu besiegen sind, beißen Sie oft ins Gras. Selbst wenn Sie einen fast vollen Lebensenergiebalken besitzen, kann es vorkommen, dass der Gegner Sie mit einem Instant Kill tötet. Umgekehrt ist das aber ebenfalls möglich. Auch die nicht leicht zu meisternde Steuerung trägt zu den schweren Kämpfen bei.
Eine Charakterfrage
Quelle: Computec
Auf dem Charakterbildschirm weisen Sie die gewonnenen Erfahrungspunkte zu.
Haben Sie es irgendwann geschafft, investieren Sie Erfahrungspunkte in stärkere Kombos. Auch die Charakterwerte der Spielfigur können Sie stärken, indem Sie etwa die Ausdauer erhöhen. Wenig Ausdauer macht Sie nämlich empfänglich für Instant Kills.
Im Kampfmodus treten Sie gegen einen Freund an. Wir waren erstaunt, wie häufig das ständige Ausführen desselben Angriffs zum Erfolg führte.
Japan-Fans bekommen im nicht umschaltbaren japanischen Originalton neun simpel gestrickte Samurai-Abenteuergeschichten serviert, die sich teilweise jedoch ähneln. Warten Sie lieber, bis Devil May Cry 4 erscheint.
