Gaming-Notebooks: Nachteile eines Notebooks

Special Antonio Funes

In unserem Special findet ihr einige fürs Spielen geeignete Notebooks sowie allgemeine Praxis- und Kauf-Tipps zu spielefähigen Laptops. Hier erfahrt ihr alles über die Vor- und Nachteile von Notebooks als Spiele-Maschinen und worauf ihr beim Kauf achten solltet.

Nachteile eines Notebooks

Vor allem für Gamer gibt es aber auch eine Menge Nachteile zu beachten. Ein Office-Notebook ist schon sehr günstig zu haben, doch für eine gewisse Spielefähigkeit muss tiefer in die Tasche gegriffen werden. Im Moment ist zwar noch so, dass durch die technisch sehr alten Spielekonsolen auch Computerspiele stets einen Grafikmodus liefern, für den auch ein Notebook für 500 Euro schon ausreicht - aber wer ein wenig höhere Ansprüche hat, muss sehr schnell deutlich mehr ausgeben. Ein PC bietet ab etwa 500-600€ eine weitaus bessere Leistung als ein gleichteures Notebook - selbst wenn man mit einberechnet, dass zu dem PC eventuell noch Monitor und Windows dazukommen. Da zudem eine starke Grafikkarte auch Luft und somit auch Platz benötigt, sind selbst die besten Notebook-Grafikkarten deutlich schwächer als Desktop-Grafikkarten. Kurz gesagt: in Sachen Preis-Leistung sind Notebooks deutlich schlechter als Desktop-PCs.

HP Pavilion g6 Quelle: HP HP Pavilion g6 Dazu kommt, dass man Notebooks so gut wie nie erweitern kann, wenn es um die Leistung geht. Man kann nicht einfach - wie bei Desktop-PCs - eine neue Grafikkarte kaufen und einbauen. Bei den wenigen Modellen, bei denen es möglich ist, bezahlt man für passende Grafikkarten wiederum überproportional viel. Da Notebooks sich zudem nur innerhalb der gleichen Modellreihe ähneln, gibt es einen weiteren Nachteil: wenn mal eine Kleinigkeit am Notebook kaputtgeht, kann man als normaler User nur selten auf günstige Art und Weise den Defekt beheben. Meist ist man auf spezialisierte Unternehmen angewiesen, die wiederum auf Ersatzteile zurückgreifen müssen, die recht teuer sind. Denn die Ersatzteile werden in relativ kleinen Stückzahlen nur für bestimmte passende Modellreihen gelagert. Ist zum Beispiel das Mainboard oder auch nur ein Teil des Mainboards defekt, kann man sich nicht wie für einen Desktop-PC irgendein anderes, billiges Mainboard anschaffen. Somit steht entweder eine teure Reparatur an, oder man muss sein Notebook "zum ausschlachten" billig verscherbeln. Auch der Punkt "Stromsparen" wird oft überschätzt, mehr dazu auf der nächsten Seite.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung und Vorteile
  2. Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile eines Notebooks
  3. Seite 3 Gaming-Notebooks: Stromersparnis: überschätzter Vorteil
  4. Seite 4 Gaming-Notebooks: Gamer-Notebook oder PC plus Officenotebook? Aufklärung bei Namen von Grafikchips
  5. Seite 5 Gaming-Notebooks: Spielefähige mobile Grafikchips
  6. Seite 6 Gaming-Notebooks: Notebooks mit gutem Preis-Leistungsverhältnis
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