Ultra-Breitbildformat bei Monitoren: Das ist kein Luxus, sondern unverzichtbar!

Kolumne Antonio Funes
Ultra-Breitbildformat bei Monitoren: Das ist kein Luxus, sondern unverzichtbar!
Quelle: LG

Besonders breite Monitore werden immer beliebter - für mich sind sie dank der Vorteile unverzichtbar, aber bei der Breite gibt es für mich Grenzen.

Je breiter, desto besser: Dieses Motto kursierte zu meinen Studienzeiten rund um die zahlreichen Studenten-Partys und den dabei angepeilten Alkoholpegel. Doch das Motto schoss freilich über das Ziel hinaus - genauso, wie es auch bei PC-Monitoren der Fall ist.

Auch hier könnte man zunächst sagen: je breiter, desto besser. Denn eine breitere Bildfläche bietet einige Vorteile. Doch es gibt - zumindest für die meisten Nutzer - auch Grenzen, was die Breite angeht.

Ich persönlich weiß Monitore, die ein breiteres Format als nur 16:9 haben, zu schätzen, finde aber die wirklich ultra-ultra-breiten Formate übertrieben und unpraktisch. Mein derzeitiges Optimal-Format ist 21:9.

Sofern die Pixelanzahl bei der Höhe identisch zu einem 16:9-Monitor ist, bedeutet 21:9 am Ende eine um etwa ein Drittel größere Pixelanzahl, wobei die im Vergleich zum 16:9-Format gesehen zusätzlichen Pixel natürlich ausschließlich links und rechts dazukommen.

Eine Frage des Formats

Erst im April hatten wir ein Special mit einer Monitor-Kaufberatung veröffentlicht. Bei der darin integrierten Marktübersicht mit fast 30 OLED-Monitoren sind klassische Monitore im 16:9-Format dabei, also dem Format, das bei modernen TV-Geräten Standard ist, aber auch 10 Modelle im breiteren Format 21:9.

Das noch breitere 31:9-Format ließen wir außen vor - es dürfte, genau wie mir, den meisten Gamern am Ende dann doch zu breit sein. Es geht dabei auch nicht um das Format für sich gesehen, aber ein 32:9-Monitor, der von der Display-Höhe her groß genug ist, ist gleichzeitig einfach viel zu breit für meine Wohnverhältnisse und sicher auch die vieler anderer Nutzer.

Mein 21:9-Modell von Gigabyte hat eine Diagonale von 34 Zoll und eine Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln. Der Monitor ist von der Höhe her mit einem 27-Zoll-16:9-Monitor zu vergleichen und misst gut 80 Zentimeter in der Breite, links und rechts daneben stehen noch zwei jeweils 17 Zentimeter breite Nahfeldmonitore.

Das sind keine Bildschirme, sondern Aktiv-Boxen, die vor allem zum Musikmachen gedacht sind, aber auch bei Games, Videos und Musikhören viele Details rüberbringen. Insgesamt habe ich also eine belegte Arbeitstisch-Breite von etwa 120 Zentimetern.

Ein 32:9-Monitor hingegen wäre, wenn er von der Displayhöhe her identisch sein soll, allein für sich gesehen schon 105 bis 115 Zentimeter breit, die Auflösung würde dann 5120 x 1440 Pixel betragen. Wer halbwegs gut im Kopfrechnen ist, wird feststellen, dass 5120 exakt das Doppelte von 2560 ist, und 2560 wiederum die Pixelanzahl eines WQHD-Displays.

Ein typischer 32:9-Monitor mit 5120x1440 Pixeln ist also so, als würdet ihr zwei WQHD-Monitore im 27-Zoll-Format nebeneinander nutzen. Manch einer macht dies, oder schafft sich eben einen 32:9-Monitor an. Für mich ist der Platzbedarf aber definitiv zu groß. Aber breiter als 16:9, das will ich auch nicht mehr missen.

Die Vorteile des breiteren Displays merke ich jedes Mal, wenn an meinem Desktop-PC arbeite und dann auf meinen Laptop mit 16:10-Format umsteige. Die Vorteile eines breiteren Formats als 16:9 sind zahlreich - auf der nächsten Seite gehe ich darauf ein.

Die gleich noch näher formulierten Vorteile treffen übrigens prinzipiell zwar auch auf ein 32:9-Modell zu - allerdings nimmt ein solcher Brummer zumindest in meinem Umfeld dann wie geschildert doch zu viel Platz weg, und wenn man nicht weit genug vom Bildschirm weg sitzt, kann es vor allem bei Spielen bereits anstrengend werden, die Inhalte ganz links oder rechts noch wahrzunehmen.

  1. Seite 1 Breitbild-Monitore: Größe und Auflösungen
  2. Seite 2 Breitbild-Monitore: Viele Vorteile trotz Leistungseinbußen
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