GTA 6: Für GTA Online muss sich Rockstar neue Dinge einfallen lassen!
Kolumne
Das Warten auf den zweiten Trailer zu GTA 6 hat begonnen. Doch was wird eigentlich aus GTA Online? Redakteur Michi hat einige Ideen zum Mehrspieler-Modus.
Deswegen habe ich, wie viele andere Spieler auch, recht schnell wieder den Wechsel zu GTA Online vollzogen. Die Spielwelt war zu leer und auch den Aufträgen mangelte es an Abwechslung. Erst als ich Jahre später erneut durch Armadillo, Strawberry, Valentine und Co. geritten bin und Rollen wie Jäger, Schwarzbrenner oder Naturkundler annehmen konnte, kam der Spaß zurück - allerdings auch nicht langfristig.
Die schwierigen Erfahrungen können für GTA 6 nun zum Vorteil werden. Ich schätze Rockstar sehr und denke, sie treffen die richtigen Entscheidungen und bringen den Online-Modus auf den Markt, sobald er mit genügend Inhalten gefüllt ist.
Schauspielerische Glanzleistungen
Was ebenfalls für eine Integrierung von RPG-Features spricht, sind die zahlreichen Rollenspiel-Server, die es für das aktuelle GTA Online gibt. Ich kann euch nur empfehlen, dem ein oder anderen Streamer auf Twitch oder YouTube zuzuschauen.
Viele wecken im virtuellen Los Santos ihren inneren Schauspieler und kommen äußerst unterhaltsam rüber. Die Fan-Szene wird außerdem immer größer und spurlos geht das sicher auch an den Entwicklern nicht vorüber.
Derzeit funktioniert das nur auf dem PC. Für die Umsetzung braucht's separate Rollenspieler-Server, die momentan nur mit der Hilfe von Moddern entstehen können. Falls man zum Release in GTA 6 jedoch bereits im normalen Online-Modus in bestimmte Rollen schlüpfen darf, profitieren davon auch Konsoleros - und zum PC-Launch der ganze Rest.
Das aktuelle Update könnte daher eine Art Testlauf sein - vielleicht kommt es aber auch nur zu einem zufälligen Zeitpunkt und hat mit meiner Idee absolut nichts am Hut. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Einbindung von Rollen auf der Agenda von Rockstar für ihr neues Spiel steht.
Weniger ist mehr
Verbessern sollten die Entwickler definitiv auch die Navigation durch die verschiedenen Jobs, Missionen, Rennen und Raubüberfälle. Bei GTA 5 kam über die letzten Jahre so viel Content dazu, man verliert mittlerweile schlichtweg sehr schnell den Überblick.
Die Idee, alle Aufträge über ein Mobiltelefon zu erhalten, fand ich zum Release absolut grandios, die Umsetzung ließ allerdings zu wünschen übrig. Die verschiedenen Jobs auszuwählen, sich mit Freunden zusammenzuschließen und bestimmte Aufträge zu starten; das ist bis heute viel zu umständlich.
Im Trailer zu GTA 6 wird sehr eindeutig gezeigt, dass Social Media eine große Rolle einnimmt. Ich würde daher das Mobiltelefon online wieder als Hauptgerät beibehalten, aber die Navigation übersichtlicher gestalten.
Man darf bei der Kritik nicht vergessen, dass das Prinzip bereits über elf Jahre alt ist. Die erste Version von GTA 5 feierte schließlich 2013 Premiere. Das Konzept durch einfache Updates komplett umzukrempeln, war nicht machbar. Aber für den neuen Teil haben sich die Macher sicher neue und vor allem bessere Features überlegt.
