Full Spectrum Warrior: Ten Hammers

Test

Full Spectrum Warrior: Ten Hammers Auch haben Sie diesmal die Wahl zwischen drei grundverschiedenen Bewegungsarten. Wenn ihr Team "tight" vorrückt, geht dies relativ schnell, ist aber riskant. Viel langsamer und umsichtiger gehen Ihre Leute im "Hot"-Modus vor - optimal beim Erkunden von neuen Bereichen, in denen hinter jeder Ecke Gegner lauern könnten.

Sie können mit dem "Scout"-Befehl auch einen Mann vorausschicken, der schon mal die Lage checkt. Sieht er Gegner, kehrt er zurück und macht diese für Sie sichtbar, ist die Luft dagegen rein, folgen ihm die anderen drei in sicherer Entfernung. Die praktischste Neuerung ist die Möglichkeit, dem gerade nicht aktiven Team Befehle zu geben, ohne in dessen Perspektive zu wechseln. Die Koordination der Aktionen ihrer Einsatzteams funktioniert dadurch wesentlich einfacher und komfortabler.

Mehr direkte Kontrolle

Full Spectrum Warrior: Ten Hammers Einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt das brandneue Precision-Fire-Feature, das den Titel wohl auch Actionfans schmackhaft machen soll. Zwar können Sie Ihre Leute nach wie vor nicht direkt steuern, doch ist es beim Team Leader und Rifleman diesmal möglich, in die Ego-Perspektive zu schalten und einen Gegner direkt aufs Korn zu nehmen. Dies ist ein hochriskantes Manöver, denn während Sie aus Ihrer Deckung aufschauen und Ihr Ziel suchen, füllt sich die neue Gefahren-Anzeige sehr schnell. Wer nicht schnell genug gut zielt und abdrückt, fängt sich daher oft selbst eine Kugel ein.

Doch auch andere, teils schon von Teil 1 bekannte Funk-tionen sind über die dem Precision-Fire-Modus zugewiesene R1-Schultertaste erreichbar: Als Grenadier können Sie selbst Hand anlegen, was das Zielen und Abfeuern von Raketen angeht, während der Automatic Rifleman für Sperrfeuer zuständig ist. Und wenn Sie Luftunterstützung anfordern können, markieren Sie mit dem Laserpointer des Team Leaders den Zielbereich.

Zwischen Markthallen und Autowracks

Full Spectrum Warrior: Ten Hammers Das erste Full Spectrum Warrior war auf der PS2 technisch ziemlich schwach und leider kann auch Ten Hammers in der Hinsicht nicht begeistern. Auf Standbildern mag die Grafik anständig erscheinen, in Bewegung wirkt sie durch ständiges Ruckeln aber wenig berauschend. Nach wie vor über alle Zweifel erhaben ist allerdings die akustische Seite des Spiels, die mit professioneller englischer (und amerikanischer) Sprachausgabe, knackigen Effekten und einem filmreifen Soundtrack zum Besten zählt, was es auf der PS2 zu hören gibt.

Erneut kann man THQ keinen Vorwurf daraus machen, dass die deutsche Version "nur" mit Untertiteln versehen wurde. Den Multiplayer-Modus konnten wir aus technischen Gründen noch nicht testen, holen dies aber voraussichtlich in einer der nächsten Ausgaben nach. Neben Coop-Einsätzen auf-seiten der Soldaten können Sie dabei auch Aufständischen-Trupps führen und in den Straßen Zekistans neue Mistreiter rekrutieren.

Wertung zu Full Spectrum Warrior: Ten Hammers (PS2)

Wertung:

85 /10
Pro & Contra
Fesselnder Spielablauf
immer noch ziemlich ruckeligTeils merkwürdige KI
Fazit

Trotz ruckliger Grafik fesselnd: Teil zwei ist eine echte Herausforderung für Meisterstrategen!

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