Die Schrott-Orgie für unterwegs.
Auf der PSP geht auf den Strecken verständlicherweise viel weniger zu Bruch.
BILD: SEGA
Die PS3-Version von Full Auto 2: Battlelines machte durch das spektakuläre Schadensmodell, die tolle Levelinteraktivität und das Unwreck-Feature, mit dem man fatale Unfälle durch Zurückspulen der Zeit wieder ungeschehen machen konnte, eine gute Figur. Auf der PSP mussten die Entwickler Deep Fried Entertainment aufgrund des immensen Leistungsunterschiedes der beiden Sony-Plattformen doch arge Kompromisse eingehen.
Leider betreffen die Einschränkungen genau die charakteristischen Elemente, wie Zerstörbarkeit der Levels und die Bombast-Präsentation der Serie, wodurch der Titel nur noch ein Schatten der gelungenen Next-Gen-Version ist. Was die Qualität der Handheld-Fassung weiter mindert, ist die übersensible Steuerung der Vehikel. Das hat zudem einen direkten Effekt auf den Waffeneinsatz, der dadurch schwieriger wird - trotz Auto-Aiming. Spätere Vehikel hingegen fahren teils wie auf Schienen - ein deutlicher Beweis für die unausgewogene Balance.
