Forza Horizon im Test für Xbox 360: Mit dem neuen Rennspiel liefert Playground Rennspaß pur, eine fein inszenierte Spielwelt, protzige Lizenzboliden und tonnenweise motivierende Gameplay-Elemente. Wie gut Forza Horizon geworden ist, lest ihr in unserem Test.
Forza Horizon im Test - Das hat uns nicht gefallen
Für Simulationsfans zu simpel
Selbst wenn man alle Fahrhilfen abschaltet ist Forza Horizon noch weit von einer echten Simulation entfernt - die Lizenzautos steuern sich schlichtweg zu gutmütig, zu ähnlich. Zudem macht die KI teilweise haarsträubende Fehler und fährt beispielsweise wilde Zickzackkurse. Und auch das Tuning kommt in einer abgespeckten Variante daher - viele Detailoptionen aus den "großen" Forza-Episoden fehlen hier.
Open-World-Ansatz nicht immer ideal umgesetzt
Die frei befahrbare Spielwelt hat leider auch ihre Tücken: So müsst ihr sämtliche Rennevents mühevoll anfahren - eine Schnellreisefunktion gibt es nur zu den spärlich verteilten Rennzentralen. Außerdem nervt es gewaltig, dass einige Streckenobjekte unzerstörbar sind. So kann es schon mal vorkommen, dass ihr einen gigantischen Umweg fahren müsst, nur weil ein pimmeliger Lattenzaun im Weg steht.
Unverschämte DLC-Integration
Wir haben uns inzwischen ja daran gewöhnt, dass Hersteller nach dem Release eines Spiels noch sagenhaft viel Kohle für Download-Zusätze verlangen - aber Forza Horizon schießt den Vogel ab. So könnt ihr einen Season Pass erwerben, der utopische 50 Euro kostet! Klar, im Gegenzug erhält man auch massenhaft neue Inhalte - aber dieser Preis ist Wucher. Ebenfalls lächerlich: Im Spiel wird euch immer wieder angeboten, Gutscheine zu kaufen, mit denen ihr wiederum eine Schatzkarte oder Ingame-Autos freischalten könnt - wohlgemerkt für echtes Geld. Sorry, Microsoft - das geht gar nicht.
