Am Streckenrand warten nämlich überall zerstörbare Objekte. Ob man einen Zaun umpflügt, ein Baugerüst demontiert oder Reklametafeln vernichtet, die Darstellung bleibt stets flüssig und das Geschwindigkeitsgefühl stimmt ebenfalls, auch wenn merkliche Pop-ups auszumachen sind. Die Trümmer fallen übrigens nicht nur physikalisch korrekt, sondern bleiben auch das ganze Rennen über auf der Strecke und haben direkten Einfluss auf das Renngeschehen. So kann ein Zaunpfahl unterm Rad der Impuls sein, der Ihren Wagen doch noch ausbrechen lässt. So sehr wie im Vorgänger bremsen die Hindernisse aber nicht. Sie können mit genügend Boost selbst Traktoren umherschubsen - unrealistisch, aber spaßig.
Kenne deine Gegner
Auf der Strecke treffen Sie auf immer dieselben sieben Gegner, die Ihnen auf den Ladebildschirm näher vorgestellt werden. Alle besitzen ein unterschiedliches Temperament, welches sich merklich auf deren Fahrstil auswirkt. So fährt die besonnene Sofia meist an der Spitze des Feldes, da sie sich nicht in Unfälle verwickeln lässt. Nützlich ist daher auch die Anzeige am Bildschirmrand, die Ihnen zeigt, welcher Fahrer Ihnen gerade am nächsten ist.
Daran können Sie auch die Schäden der Konkurrenz ablesen. Rammen oder zerstören Sie einen der Gegner, winkt am Ende des Rennens eine Prämie. Eines der einzigartigsten Features des Vorgängers gibt es auch diesmal zu bestaunen: Bei harten Crashs schleudert es Ihren Fahrer - einen Crashtest-Dummy - physikalisch korrekt durch die Windschutzscheibe. Auf diesem Prinzip basieren 12 abgedrehte Minispiele.
Soundtechnisch ist auch alles im grünen Bereich und vor allem der fette Rock-Soundtrack passt gut zum Renngeschehen. Nickelback, Rob Zombie oder Supergrass erfreuen das Ohr des Spielers. Alles in allem ist FlatOut 2 ein absolut fesselndes und motivierendes Rennspiel ohne große Fehler und hat sich daher den Hit-Stempel redlich verdient.
