Fight Night Round 4-Test: Der Spiel gewordene Leberhaken: EA haut die Genre-Konkurrenz mit einem K.-o.-Sieg aus dem PS3- und dem Xbox 360-Ring!
Quelle: EA
Fight Night Round 4 (10)
"Faustrecht war nie schlecht", so lautet ein altes deutsches Sprichwort. Und Fight Night Round 4 ist der beste Beweis für die These: Selten hat es so viel Spaß gemacht, virtuelle Schwinger auszuteilen! Das liegt vor allem daran, dass die Box-Simulation noch besser aussieht als der Autor dieser Zeilen - nämlich hinreißend gut. Besonders die Digi-Prügelknaben gehören zum Besten, was die 360-Chips je ausgespuckt haben: Jeder Muskelstrang, jede Beule und (das kennt man von der Abi-Party) jede Hautunreinheit wird knackscharf dargestellt. Nur eine TV-Übertragung sieht noch echter aus!
Quelle: Electronic Arts
Fight Night Round 4 (21)
Solo mit zwei Fäusten
Quelle: EA
Fight Night Round 4 (1)
In Sachen Steuerung orientiert sich EA am beliebten Vorgänger: Haken, Geraden und sonstige Nettigkeiten aktiviert ihr durch entsprechende Bewegung des rechten Analogsticks. Diese direkte Art des Kloppens vermittelt ein erstaunlich intensives Mittendrin-Gefühl - klasse! Weniger toll: Der zentrale Karriere-Modus protzt zwar mit unzähligen Statistiken und vielen netten Details, versprüht aber den Charme einer Hausstaubmilbe. Ein paar motivierende Zwischensequenzen wären hier Pflicht gewesen! Dennoch ist und bleibt Fight Night Round 4 ein Lehrstück der 360-Unterhaltung. Diverse Online-Modi inklusive Weltmeisterschaft? Check! 40 lizenzierte Box-Berühmtheiten? Check! Auflockernde Trainings-Spielchen? Check! Nackte Frauen im Ring? Äh, leider nicht.
Quelle: EA
Fight Night Round 4 (7)
Eine schöne Neuerung ist hingegen der Video-Editor: Ihr könnt das Geschehen jederzeit anhalten und die letzten Szenen des Kampfs zu einem Filmchen verwursten - mitsamt Farbfiltern und anderem Schnickschnack. Diese Clips lassen sich dann abspeichern oder (so ihr kleine Angeber seid) auf den EA-Server hochladen. Im Zeitalter von YouTube & Co. eine durchaus spannende Angelegenheit.
