Fear 3 im Test für PS3 und Xbox 360: Das hat uns am Horror-Shooter nicht gefallen

Test Toni Opl

Fear 3 im Test: Zeitlupen-Ballereien im Max Payne-Stil, eine gewitzte Gegner-KI und japanisch angehauchter Horror á la Ring oder The Grudge sind seit jeher die Hauptzutaten der Shooter-Reihe Fear. Daran hat sich auch beim dritten Teil nichts geändert. In unserem Test zu Fear 3 erfahrt ihr, ob sich der Horror-Trip lohnt.

Fear 3 im Test für PS3 und Xbox 360: Das hat uns am Horror-Shooter nicht gefallen

Schwach erzählte Geschichte
Fear 3 greift während seiner Story auch Details aus dem Vorgänger auf, denn der Vater des bald schlüpfenden Satansbratens ist Michael Beckett, der Protagonist aus Fear 2: Project Origin. Auch Point Mans frühere Kameradin Jin Sun-Kwon aus dem Fear-Add-on Extraction Point spielt eine untergeordnete Rolle. Allerdings dümpelt die Geschichte insgesamt eher im Hintergrund vor sich hin. Eine echte Charakterentwicklung, erinnerungswürdige Cut-Scenes oder gar überraschende Wendungen gibt es nicht.

Mangelnde Vielfalt
Neun Schusswaffen von der Pistole bis zum Raketenwerfer stehen zur Auswahl. Im Arsenal finden sich auch eine Nagelpistole, die Feinde an Wände heftet, und eine futuristische Strahlenkanone. Die Auswahl ist okay, aber nicht revolutionär. Dasselbe gilt für die Gegner: Neben den Standardsoldaten kämpft ihr gegen durchgeknallte Kultisten sowie an Werwölfe erinnernde Dämonen, die stets im Rudel über euch herfallen. Zudem werdet ihr mit übermenschlichen Kommandeuren konfrontiert, die mehrfach als Zwischenbosse in Aktion treten. Diese zwei Meter großen Superkrieger sind mit einem Schutzschild ausgestattet, können durch Wände gehen und weitere Gegner heraufbeschwören. Darüber hinaus bekommt ihr es noch mit gepanzerten Kampfläufern zu tun, die ihr gelegentlich auch selbst steuern könnt. Zwar sind Mech-Ballereien in einem Ego-Shooter heutzutage nichts Revolutionäres mehr, eine schöne Abwechslung stellen sie trotzdem dar.

Über weite Strecken ist FEAR 3 knackig schwer, aber durchaus schaffbar. Zwei, drei Stellen im Spiel sind allerdings fast schon unfair designt. Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment Über weite Strecken ist FEAR 3 knackig schwer, aber durchaus schaffbar. Zwei, drei Stellen im Spiel sind allerdings fast schon unfair designt. Teils missratenes Balancing
Über weite Strecken ist Fear 3 knackig schwer, aber durchaus schaffbar. Zwei, drei Stellen im Spiel sind allerdings fast schon unfair designt, was nicht nur den Frust, sondern auch die Anzahl der Neustarts beim letzten Speicherpunkt rapide in die Höhe treibt. Glücklicherweise sind das aber verschmerzbare Einzelfälle, da das Balancing ansonsten gut gelungen ist.
Veraltete Optik

Fear 3 sieht mit seinen verwaschenen Texturen und der schwachen Beleuchtung einfach alt und blass aus. Immerhin bleibt die Bildrate stabil bei etwa 30 Frames, Tearing tritt kaum auf, Charaktermodelle und Animationen gehen in Ordnung.

Bildergalerie

Wertung zu Fear 3 (PS3)

Wertung:

80 /10
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