Far Cry 2 für PlayStation 3 - hier ist unser Test!

Test Toni Opl

Urlaubs-Feeling

Kommen wir jedoch endlich zum wichtigsten und beeindruckendsten Feature von Far Cry 2 - der Spielwelt: Die ist satte 50 Quadratkilometer groß, in ein nördliches (1. Spielhälfte) und südliches Gebiet (2. Spielhälfte) aufgeteilt und dermaßen detailverliebt und abwechslungsreich gestaltet, dass man Stunden, wenn nicht Tage damit verbringen könnte, einfach nur durch die malerische Landschaft zu cruisen. Auf diese Weise entdeckt ihr nicht nur eine Menge Postkartenpanoramen, sondern auch versteckte Waffen wie eine goldene AK-47 oder den wendigen Wüstenbuggy.

Far Cry 2 für PlayStation 3 - hier ist unser Test! Quelle: www.videogameszone.de

Das Problem: Überall lauern Patrouillen und speziell an Straßenkreuzungen gibt es feindliche Truppen, die euch mit stationären Geschützen beharken oder gar per Jeep oder Sumpfboot die Verfolgung aufnehmen. Stellen sich die gegnerischen Soldaten anfangs noch etwas dumm an, werden sie im Verlauf des Spiels immer gerissener und vor allem aggressiver, versuchen euch zu flankieren und in den Rücken zu fallen. Nur mit den Fahrkünsten hapert es. Unfreiwillige Abstecher der KI in die Botanik oder ins kühle Nass sind keine Seltenheit und sorgen für so manchen Lacher.

Home Sweet Home

Far Cry 2 für PlayStation 3 - hier ist unser Test! Überall auf der Karte verteilt stehen sogenannte Safe-Houses, die euch - einmal erobert - die Möglichkeit geben, euren Spielstand zu speichern und wahlweise auch ein kleines Nickerchen zu machen. Die Dauer eures Schönheitsschlafs dürft ihr selbst bestimmen und damit die Tageszeit im Spiel manipulieren. Wer also lieber im Dunkeln auf die Pirsch geht, stellt den Wecker einfach auf Mitternacht. Nicht beeinflussen lässt sich hingegen das Wetter. So kann es durchaus vorkommen, dass ihr morgens noch bei strahlendem Sonnenschein durchs Dickicht schleicht, während sich mittags ein Wolkenbruch über euch ergießt.

Verantwortlich für das wechselhafte Klima ist die eigens entwickelte DUNIA-Engine, die darüber hinaus auch die (teilweise) zerstörbaren Umgebungen, das dynamische Musik-System und die genialen Feuereffekte hervorbringt. Durch den Wind können aus ein paar kleinen Flammen richtige Buschbrände auf dem trockenen Boden entstehen. Mit geschicktem Einsatz von Molotov-Cocktails, Raketen- oder Flammenwerfer und dem Hochjagen explosiver Fässer oder Gastanks lässt sich dieses Phänomen sehr gut zum eigenen Vorteil nutzen.

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