Mit FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 liefert EA Sports erwartungsgemäß das passende Spiel zur 2014er Fußball-WM. Doch statt Next-Gen-Power zu nutzen, kommt der Titel nur für PS3 und Xbox 360. Auch der PC geht leer aus. Was das Brasilien-FIFA kann, verrät euch unser Test.
Die Spielmodi: Qualifikationen und Roadtrips
Über jeden Zweifel erhaben ist im Gegensatz zum Gameplay mit seinen kleinen Schwächen die Modi-Auswahl. Prominentester Modus ist natürlich der obligatorische WM-Modus. Hier führt ihr ein Team eurer Wahl - ganz gleich ob in der Realität beim Turnier dabei oder nicht - durch die Gruppenphase zum Titel. Neu dabei im Vergleich zu den WM-Vorgängern: Zwischen den einzelnen Matches könnt ihr eure Kicker trainieren und so ihre Fähigkeiten steigern. Dazu absolviert ihr einfach die schon aus den Ladebildschirmen bekannten Skill-Games - nette Sache, da sich die Stats teils signifikant ändern.
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Wer es etwas umfangreicher mag, stürzt sich in die Qualifikation, in der ihr eine der über 200 Nationalmannschaften betreut, den Kader zusammenstellt und schließlich ebenfalls die Endrunde in Brasilien bestreitet. Denselben Weg schlagt ihr im Teamkapitän-Modus ein. Allerdings verkörpert ihr hier nicht den Trainer, sondern einen einzelnen Spieler, der sich mit guten Leistungen für den WM-Kader empfehlen muss. Zum Start kickt ihr daher auch in der B-Nationalmannschaft und müsst euch erst hocharbeiten. Wer möchte, muss übrigens keinen realen Fußballer auf den Rasen schicken, sondern kann auch einen Virtual Pro bzw. seinen Lieblings-Drittliga-Athleten erstellen.
Komplettiert wird das Modi-Angebot von der "Geschichte der Qualifikation". Hier spielt ihr Szenarien aus aller Welt nach, die in der realen Qualifikation stattgefunden haben. So müsst ihr etwa Andre Schürrles Hattrick gegen Schweden vom letzten Oktober wiederholen oder den 2011er Sensationssieg Venezuelas gegen Argentinien eintüten. Eine schöne Sache, vor allem für Fans, die die Spiele damals live verfolgten. Ein ähnlicher Modus wird dann während der WM freigeschaltet und war somit logischerweise noch nicht testbar.
Online duelliert ihr euch in Einzelmatches, einer Online-WM-Endrunde oder der "Reise nach Rio de Janeiro". Dahinter verbirgt sich ein abgewandelter Liga-Modus. Statt stetig in der Ligenhierarchie aufzusteigen, arbeitet ihr euch hier einfach von einem WM-Stadion zum nächsten vor, bis ihr schließlich irgendwann im Maracan ã-Stadion in Rio angekommen seid. Spektakulär ist das nicht, aber unterhaltsam allemal. Während unseres Test traten in den Online-Begegnungen übrigens weder Lags noch Bugs auf und auch das Matchmaking funktionierte tadellos - top und für FIFA-Verhältnisse leider keine Selbstverständlichkeit.
