Achtung: Japanische Kampfroboter landen auf Ihrer 360!
Amuros Gundam schleudert beim Spezialangriff einen Morgenstern.
Erfolg ist ein zweischneidiges Schwert. Er ermöglicht es der Spieleschmiede Koei, immer gleiche, vor allem aber immer gleich schlechte Spiele zu entwickeln.
Das Spielprinzip von Gundam haben die Japaner eins zu eins von ihrer Dynasty Warriors-Reihe übernommen. Das bedeutet Button-Mashing ohne Ende. Als einsamer Gundam-Pilot - Gundams sind riesige Kampfroboter - setzen Sie Bordkanone, Nahkampf-Lichtschwert sowie einen Spezialangriff gegen Horden von nahezu identischen Gegnern ein. Diese sind selbst im höchsten Schwierigkeitsgrad leicht zu besiegen. Lediglich ihre Mitstreiter geraten schneller in Bedrängnis, sodass Sie ständig über das große Schlachtfeld zu Hilfe eilen müssen.
Fans der altehrwürdigen Gundam-Mangas erkennen spielbare Charaktere wie Judau Ashta (aus der TV-Serie Mobile Suit Gundam ZZ), oder Kamille Bidan (Zeta Gundam) wieder. Präsentiert wird die Geschichte in drögen Dialogen - auf Wunsch in Japanisch -, in denen nur die Comicgesichter eingeblendet werden. Boten alte Dynasty Warriors-Titel ein Mindestmaß an Taktik, beschränkt sich Gundam auf das Erobern roter Felder. Ist die kurze Storyline eines Charakters durchgespielt, dürfen Sie dessen Kampfchassis wechseln. Leider ist die Geschichte dann ja bereits zu Ende, sodass Ihnen nur das erneute Durchspielen der alten Missionen bleibt.
