Mehr als nur dicke Brüste? Dungeon Stalkers will euch auch auf andere Weise überzeugen!

Special Lukas Schmid
Mehr als nur dicke Brüste? Dungeon Stalkers will euch auch auf andere Weise überzeugen!
Quelle: HYBE IM

Kerker, Monster, pralle Kurven: Dungeon Stalkers versucht es auf die billige Tour - und macht beim Anspielen trotzdem Spaß.

Durch Dungeons crawlen, Gegner kloppen, Loot, äh... looten und dabei fröhlich den wippenden Brüsten und Hintern der weiblichen Figuren zuschauen: Das ist Dungeon Stalkers, ein Free-to-Play-Extraction-Game mit Fantasy-Setting, das ich auf der Gamescom ausprobieren konnte.

Bevor jetzt alle wegklicken: Das Ding ist echt nicht übel! Entweder im PVE oder im PvP geht es in zufallsgenerierte Dungeons, mit dem klaren Ziel: Finde das ebenso zufällig gesetzte Ziel.

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Am Ende ist's also eine Vermengung von Dungeon Crawler und Extraction, angereichert um Rogue-like-Elemente. Alles, was man während eines Durchgangs durch einen Dungeon findet, verschwindet also beim Ableben. Nur einen Gegenstand darf man behalten, wenn man ihn im Inventar als permanent markiert.

Unter Tage

Am Ende ist's aber wohl ohnehin eher ein Rogue-lite: Wenn man den Dungeon überlebt, darf man seine Spielfigur fröhlich verbessern und mit verdienter Währung neue Skills freischalten, um beim nächsten Mal noch bessere Chancen zu haben. Dann kann man zum Beispiel durch Wände gucken, ist leiser unterwegs oder teilt mit speziellen Waffen mehr Schaden aus.

Das Kampfsystem ist sehr simpel gestrickt, generell ist die Herausforderung eher gering. Das ist aber by design: Dungeon Stalkers will weg vom traditionell eher hohen Anspruch vieler Spiele mit ähnlichem Ansatz, es richtet sich klar an Gelegenheitsspieler, die schnell einsteigen und einfach Spaß haben wollen.

Dungeon Stalkers mixt PvE und PvP. Quelle: HYBE IM

Kloppen für Anfänger

Leichter Angriff, schwerer Angriff, Magie und Skills mit Abklingzeit, springen, rennen, das ist alles mit wenigen Keys erledigt, funktioniert aber völlig fein. Und es würde übrigens auch völlig fein mit einem Gamepad auf Konsole funktionieren: Umsetzungen für PS5 und Xbox Series-Konsolen sind zwar schon so halb geplant, doch nach mehreren Playtests wird das Ding zuerst auf Steam in den Early Access starten.

Bildergalerie

Doch es bleiben zwei bereits angesprochene Punkte, bei denen man sagen muss: uiuiui, Vorsicht!

Nummer eins: Free to Play. Alle drei Monate ab Early-Access-Release werden neue Seasons mit frischen Inhalten starten, und das heißt natürlich auch: mit neuen Möglichkeiten, um Geld auszugeben.

Geld regiert den Dungeon

Wie genau man Geld investieren kann oder muss, ging aus der Gamescom-Demo nicht hervor. Geschenkt wird man aber wohl nichts bekommen. Zumindest für die diversen Held*innen beziehungsweise Klassen wird man wohl das Geldbörsel öffnen müssen, wie es in meiner Heimat Österreich so schön heißt.

Nummer zwei: das Design der Heldinnen, jetzt bewusst ohne Gendersternchen. Nichts gegen sexy gestaltete Figuren, aber die herumschwingenden Brüste und Pöter sind weder gut noch ansprechend gestaltet, sondern wirken einfach billig. Auch wenn das Spiel ansonsten recht wertig gestaltet ist, riecht das maximal nach "Hauptsache Haut". Na ja. Muss man mögen, ich mag's nicht. Ansonsten ist Dungeon Stalkers aber durchaus etwas, das man im Auge behalten kann, insbesondere wenn man mit Roguelites und Dungeon Crawlern etwas anfangen kann.

Wann erscheint Dungeon Stalkers?

Dungeon Stalkers startet Ende 2024 in den Early Access, vorerst exklusiv auf dem PC via Steam. Später soll es auch Umsetzungen für Playstation 5 und Xbox Series X/S geben, allerdings gibt es hier noch keinen Zeitplan. Wann das Spiel seinen kompletten Release erleben wird, steht noch nicht fest.

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