Drome Racers

Test Stefanie Schetter

Auch im zähen Splitscreen-Modus dürfen Sie Ihre Gegner mit Gimmicks ärgern. Auch im zähen Splitscreen-Modus dürfen Sie Ihre Gegner mit Gimmicks ärgern. Dass beim Nachfolger von Lego Racers 2 die Spielzeugmarke aus dem Titel gekickt wurde, verwundert nicht: Außer den Modellen der 18 tuningfähigen Geschosse erinnert nichts mehr an die berühmten Plastik-Bausteine. Im Stil von Wipeout (nur mit Rädern) braust man auf abwechslungsreichen, futuristischen Strecken durch Städte, Eisfelder, Canyons etc., jagt Boni und triezt seine Rivalen mit aufgesammelten Waffen. Herzstück des Spiels ist der Karrieremodus um einen Azubi-Piloten mit dem glorreichen Namen Max Axel; nur bereits gewonnene Etappen sind auch für Einzel- oder Zeitrennen anwählbar. Die mit Alternativrouten und Hindernissen angereicherten Areale ebenso wie Rauch-, Staub-, Explosions- und Wettereffekte brauchen sich hinter der Konkurrenz kaum zu verstecken, Zusammenstöße und Hetzjagden verlaufen dynamisch und weitgehend glaubwürdig. Sogar die genreübliche Synthie-Mucke geht zeilenweise ins Ohr. Wären da nur nicht die nervigen Ladezeiten und die andauernden derben Frameraten-Einbrüche, die natürlich bevorzugt im größten Gerangel auftreten und die (für einen Fun-Racer) recht sensible Steuerung Ihrer Kontrolle zu entreißen drohen. Verliert sich dann auch noch die Außenkamera kurz hinter einer Tunnelwand, hängt der Wagen schnell im nächsten Pfeiler.

Wertung zu Drome Racers (PS2)

Wertung:

78 /10

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