In diesem Teil wurde die Liste verkürzt, dafür ist jedes Talent sinnvoll. So kann der Dieb Yangus früh im Spiel den Pfiff lernen, mit dem er einen Zufallskampf einleitet. Und mit dem Teleporta-tionszauber wechselt man in Windeseile an einen Standort, an dem man sich Monstern seiner Kragenweite stellen kann. Schnelles, effektives Aufleveln ist somit garantiert.
Witzigkeit kennt keine Grenzen
Zum Lachen gibt es darüber hinaus auch noch was. Die Monster tragen so illustre Namen wie Paprikapeiniger, Kettenköter oder Manischer Maulwurf und sehen entsprechend aus. Auch die witzigen Animationen und die typisch japanische Situationskomik entlocken dem Spieler ein permanentes Grinsen. Präsentiert wird das witzige Abenteuer in einer bezaubernden Cel-Shading-Grafik, die eine extreme Weitsicht mit sich bringt.
Wenn man sich unter solchen Bedingungen beispielsweise auf dem Gipfel eines Berges umsieht, erahnt man erst, wie gigantisch die Spielwelt ist. Und jedes noch so entlegene Eck dieser Welt kann bereist werden. Dank der erstklassigen englischen Sprachausgabe wird auch etwas fürs Ohr geboten. Die vielen verschiedenen Dialekte hauchen den Charakteren Leben ein.
So soll es sein, so war's erdacht
Dragon Quest: Die Reise des verwunschenen Königs erfindet das Rollenspielrad also nicht neu. Aber die vorhandenen Elemente verknüpft das Spiel so gekonnt, dass die Zeit in Windeseile vergeht. Und genau das ist es, was diesen Titel zu so einem einzigartigen Spielerlebnis macht. Während zahlreiche Entwickler versuchen, sich gegenseitig mit neuen, komplexen Features zu übertrumpfen, konzentriert man sich hier auf das Wesentliche. Bei diesem Titel steht nur eines im Vordergrund: der Spielspaß!
