Dirt 3 im Test für PS3 und Xbox 360: Statt "größer, lauter, bunter" geht Teil 3 der prestigeträchtigen Reihe einen Schritt zurück. Zurück zu den eigenen Wurzeln wie auch zu denen des Rallye-Sports. Und genau deshalb rockt Dirt 3 gewaltig!
Dirt 3 im Test: Das hat uns weniger gefallen:
Die schwächere Optik der PS3-Fassung
Der einzige große Kritikpunkt, den sich Dirt 3 gefallen lassen muss, betrifft nicht das Gameplay, sondern den optischen Gesamteindruck. Trotz all der netten Details wirkt die Grafik der PS3-Version deutlich verwaschener und bietet schwächere Lichteffekte als auf der Xbox 360. Letzteres wirkt sich in einem Punkt sogar negativ aufs Gameplay aus: In den Nachtrennen hat man trotz zusätzlicher Monster-Scheinwerfer eine lächerlich geringe Weitsicht. Dafür sieht man kaum Pop-ups, Tearing hält sich in engen Grenzen und die Bildrate (30 Frames) geht nur in seltenen Fällen etwas in die Knie.
Wenig Drumherum
Wer abseits der Rennen gern am Styling seiner Autos bastelt oder sich in Freischalt-Menüs austobt, guckt in die Röhre. In Dirt 3 gibt es nichts, was vom Renngeschehen ablenken würde. Keine Editoren, kein Tuning, kein Foto-Modus. Immerhin dürft ihr eure Replays bei Youtube hochladen und euch in offenen Gymkhana-Arealen ohne lästiges Zeitlimit an verschiedenen Aufgaben versuchen. Auch auf den aus dem Vorgänger bekannten Story-Ballast mit dem begehbaren Wohnwagen und Fantrubel haben die Entwickler diesmal verzichtet. Die nutzlosen Off-Kommentare eures virtuellen Rennteams hätten sie sich aber auch sparen können.
VIP-Code zum Online-Spielen benötigt
Wer Dirt 3 neu kauft, findet in der Verpackung einen VIP-Code, der nicht nur zusätzliche Fahrzeuge und die YouTube-Replay-Upload-Funktion, sondern auch den Online-Teil freischaltet. Wer den Dirt 3 gebraucht kauft und online spielen will, muss also den VIP-Pass nachträglich im PlayStation Store dazukaufen.
