Die Ausgangssituation in Die Urbz ist denkbar einfach: Ihr übernehmt die Rolle eines Jugendlichen, der gerade von zu Hause ausgezogen ist, um sein Glück in der Stadt zu suchen. Wie bei den vorherigen Sims-Titeln von EA ist man für Aussehen, Wohnungsgestaltung, Verhalten des virtuellen Alter Ego und viele andere Dinge verantwortlich, die seinen Tagesablauf bestimmen. Dabei geht es viel aufgabenorientierter zu als bei den Vorgängern. Es gibt nämlich elf Stadtbezirke zu erkunden, in denen eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen ist. Geld verdient man mit diversen, teils abstrusen Gelegenheits-Jobs, die in kleinen Minispielchen ablaufen. Den Lohn investiert man dann in Essen, Wohnungs-Accessoires, die Weiterentwicklung des eigenen Sims, Miete oder neue Klamotten. Letztere sind übrigens unbedingt nötig, um spezielle Bereiche des jeweiligen Stadtbezirks betreten zu dürfen. Um seinen Ruf zu steigern, der überaus wichtig ist, unterhält man sich regelmäßig mit seinen Artgenossen. So erhält man neue Aktionsmöglichkeiten, Gruß-Optionen und Power-Sozis. Letztere sind Special Moves, mit denen man andere Sims auf vielfältige Weise beeinflussen kann. So ganz nebenbei müssen auch noch fünf Grundbedürfnisse erfüllt werden, die sich deutlich auf den Tagesablauf auswirken. Sims müssen sich waschen, ernähren, schlafen, auf die Toi-lette gehen und natürlich auch Spaß haben. Technisch ist die unglaublich schrille und bunte Lebenssimulation leider nicht ganz so gelungen, wie man sich das wünschen würde. Die Charaktere und Umgebungen sehen zwar ziemlich gut aus, dafür ruckelt das Spiel sehr oft. Im ansonsten unterhaltsamen Zweispieler-Modus ist die Darstellung auch nicht unbedingt flüssiger. Richtig genial hingegen ist der Soundtrack des Spiels, der von den Black Eyed Peas stammt.
Bildergalerie: Die URBZ: Sims in the City
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