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Tristes Konterfei
Leider haben sich die Jungs von Vis Entertainment kaum die Mühe gemacht, die GameCube-Version Xbox-entsprechend aufzubereiten. Areale, die Sie in Person von John McClane besuchen, bieten ein tristes Bild und kommen nicht ansatzweise an die Qualität heran, wie sie etwa Red Faction II aufweist. Straßen, Gebäude und Kanalisation wirken außerdem zu steril. Straßendreck und weniger makellose Wandtexturen hätten den Szenarien mehr Glaubwürdigkeit verliehen. Darüber hinaus erreicht die Framerate nur selten augenfreundliche 60 Frames pro Sekunde, was besonders bei Drehungen auffällt. Die Geräuschkulisse macht dagegen einen viel besseren Eindruck. Kommen Sie in bedrohliche Situationen, so zeigt sich das auch am steigenden Tempo der Musik. Auch die Waffeneffekte und Gesprächseinlagen in Die Hard Vendetta müssen sich nicht verstecken. Mitglieder einer Straßenbande unterhalten sich in typischem Slang und wenn Sie in einem Szeneclub landen, wummert entsprechender Sound aus den Boxen.
Macken im Spielverlauf
Um Ihre Fortschritte im Spiel zu sichern, benutzt Die Hard Vendetta ein System, das frustrieren kann. Nach Erledigung bestimmter Aufgaben sichert das Programm selbstständig an einem Checkpoint. Wann das ist, wissen Sie als Spieler natürlich nicht. So kann es passieren, dass Sie kurz vor Levelende erschossen werden, ohne zu wissen, dass Sie kurz vor der Lösung des Abschnitts standen. Zu Anfang eines neuen Abschnitts zeigt sich ein weiterer Minuspunkt. Ihr komplettes Waffenarsenal wird zurückgesetzt. So kann es passieren, dass Sie statt beidhändigem Uzi-Feuerwerk nur noch eine Handfeuerwaffe in den Händen halten. Glücklicherweise dürfen Sie bei den schweren Jungs der kriminellen Gegenseite regelmäßig frische Waffen erbeuten.
