Deep Rock Galactic: Survivor: Der Steam-Knaller bekommt einen kräftigen Schuss Diablo verpasst

News Felix Schütz
Deep Rock Galactic: Survivor: Der Steam-Knaller bekommt einen kräftigen Schuss Diablo verpasst
Quelle: Ghost Ship Publishing

Eines meiner meistgespielten Spiele auf Steam wird bald deutlich größer. Kurz vor dem finalen Release haben die Entwickler sogar ein brandneues Beutesystem vorgestellt. Das Vorbild? Muss man nicht lange suchen.

Wenn mir Steam anzeigt, dass ich bereits 170 Stunden in ein Spiel gepumpt habe, ist das Spiel entweder richtig, richtig gut... oder ich bin einfach öfter mal vor dem PC eingepennt. In diesem Fall kann ich euch versichern, dass es am Spiel liegt. Denn Deep Rock Galactic hat es mir seinem Early-Access-Release schwer angetan. Schon damals hab ich von der Steam-Überraschung berichtet: Dieser Auto-Shooter macht verdammt viel richtig!

Seitdem habe ich es nicht übers Herz gebracht, das Spiel zu deinstallieren. Warum auch? Das "Survivors-like" motiviert mich alle paar Tage zu einem Spielchen... oder zwei. Und das dürfte bald wieder deutlich mehr werden, denn die Entwickler sind mittlerweile so gut wie fertig, auch ein Releasetermin ist endlich gefunden: Deep Rock Galactic: Survivor wird am 17. September 2025 die Versionsnummer 1.0 erreichen und damit den Early Access hinter sich lassen. Für den Release versprechen die Entwickler nochmal ein riesiges Content-Update, das auch brandneue Features ins Spiel einbauen wird. Eines davon wurde nun enthüllt - und sieht richtig vielversprechend aus.

Ballern im Dopaminrausch: So spielt sich Deep Rock Galactic: Survivor

Deep Rock Galactic: Survivor ist ein angenehm kurzweiliger, geradliniger Ballerspaß, ein Auto-Shooter im Stil von Vampire Survivors, eingebettet in das Sci-Fi-Setting von Deep Rock Galactic: Mit einem von vier knurrigen Zwergen kloppe ich mich durch monsterverseuchte Minen, grabe mich dabei durch verschiedenste Gesteinsschichten, sammle Schätze und versuche, die anstürmenden Alien-Horden abzuwehren. Ähnlich wie in Vampire Survivors muss ich dazu nicht viel tun, denn mein Kampfzwerg feuert alle Waffen automatisch ab.

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Der Spaß liegt darin, die richtigen Waffen und Upgrades in jedem Run aufzusammeln: Es stehen eine Riesenladung von Flammenwerfern, Maschinenpistolen, Plasmawummen, Granaten, Geschütztürmen, Schleimkanonen und vielem mehr zu Auswahl, dazu gibt's regelmäßig seltene Artefakte, die meinem Helden besondere passive Boni verleihen. Außerdem sammelt man unterwegs ständig Erfahrungspunkte und schaltet neue passive Upgrades winken. Nach ein paar Minuten taucht dann ein Bossmonster auf; ist das besiegt, geht's in den nächsten Level, allerdings nicht ohne vorher in einem Shop vorbeizuschauen. Upgrades, Upgrades, noch mehr Upgrades! Deep Rock Galactic ist der reinste Dopaminrausch. Und damit kommt es bislang auch gut bei den Käufern an.

Und nun soll es bald noch eine weitere Möglichkeit geben, die Kampfzwerge zu absoluten Killermaschinen auszubauen. Diesmal in Form eines Beutesystems, das die Entwickler gerade erst enthüllt haben.

Upgrades in Hülle und Fülle: Wer gerne seine Helden zur ultimativen Kampfmaschine hochzüchtet, wird dieses Spiel lieben. Quelle: Ghost Ship Publishing Upgrades in Hülle und Fülle: Wer gerne seine Helden zur ultimativen Kampfmaschine hochzüchtet, wird dieses Spiel lieben.

Diablo lässt grüßen

Spätestens in der Version 1.0 werdet ihr in Deep Rock Galactic: Survivor neuerdings auch Beutegegenstände finden. Diese wandern ganz klassisch in ein Inventar, wo ihr sie dann zwischen den Missionen ausrüsten dürft, dazu stehen euch mehrere Slots zur Verfügung. Genau wie in Diablo wird die Zufallsbeute unterschiedliche Boni und mehrere Seltenheitsgrade haben.

Die Items verteilen sich auf die Slots Rüstung, Waffenmods, Kanister, Gadgets, Werkzeuge und Chips. Besonders Letztere finde ich spannend - sie bringen nämlich Statusverbesserungen und andere Upgrades für Bosco, eine fliegende Drohne, die der Spielfigur automatisch folgt und etwas mitkämpft, dabei aber sehr schnell an Bedeutung verliert.

Das neue Beutesystem: Jeder Held verfügt über sechs Slots, in die ihr zwischen den Missionen eure Ausrüstung einsetzen dürft. Quelle: Ghost Ship Publishing Das neue Beutesystem: Jeder Held verfügt über sechs Slots, in die ihr zwischen den Missionen eure Ausrüstung einsetzen dürft. Auf niedrigen Levels halten sich die Boni noch im Rahmen. Im Vergleich zu den Upgrades, die man nach jedem Levelaufstieg erhält, fallen sie anfangs sogar ziemlich mickrig aus. Aber: Beute lässt sich nachträglich noch weiter verbessern, außerdem werden auf höheren Charakterlevels auch hochstufigere Gegenstände gedroppt.

Zum Verbessern kommen die gleichen Rohstoffe zum Einsatz, die man auch benötigt, um sich zwischen den Missionen dauerhafte Charakterupgrades freizuschalten. Gut so! Damit haben die Ressourcen endlich wieder einen langfristigen Sinn - ich kann derzeit nämlich gar nichts damit anfangen, ganz einfach weil ich bereits alles freigeschaltet habe. Damit dürften auch Veteranen wie ich ab Release wieder jede Menge zu tun bekommen.

Für die Version 1.0 haben die Entwickler außerdem noch mehr Features und Inhalte geplant. Was genau? Abgesehen vom Beutesystem wurde noch nichts weiter enthüllt. Ich rechne aber damit, dass zumindest noch ein paar frische Waffen, Relikte, Bosse, Missionsziele und vielleicht auch etwas mehr Upgrades für die einzelnen Heldenklassen eingebaut werden.

Spiele im Vampire-Survivors-Stil sind schließlich von Natur aus eintönig - jeder neue Inhalt, der etwas Abwechslung ins Spieldesign bringt, ist mir darum sehr willkommen. Auch wenn ich nach 170 Stunden also schon das Gefühl hatte, restlos alles im Spiel gesehen zu haben, weckt die Version 1.0 langsam, aber sicher wieder meine Vorfreude: Am 17. September sind mein Steam Deck und ich definitiv wieder mit dabei!

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