Selbst Grobmotoriker lernen hier das Tanzen.
Bei den lizenzierten Songs wird im Hintergrund das dazugehörige Video abgespielt.
BILD: PLAYZONE
Bislang packte nur die eingeschworene Dancing Stage-Fangemeinde regelmäßig die Tanzmatten aus. Im Rhythmus zur Musik betätigt man dann mit den Füßen Pfeiltasten, wie sie auf dem Bildschirm dargestellt werden. Aber jetzt, wo dank EyeToy und SingStar auch Gelegenheitsspieler den Reiz von Party- und Musikspielen entdeckt haben, will Konami die Serie scheinbar auch weniger versierten Hobbytänzern schmackhaft machen.
Denn während Profis und Serienkenner in erster Linie an einer ordentlichen Auswahl serieneigener Originalsongs interessiert sind, legt der Gelegenheitsspieler eher Wert auf lizenzierte Musik bekannter Künstler, ein paar Modi, die ihn auch in einsamen Tanzstunden bei der Stange halten, und besonders eine Lernkurve, die ihn langsam an die Spielmechanik heranführt. Und Dancing Stage SuperNOVA hat genau das zu bieten: Neben einigen klassischen Spielvarianten gibt es jetzt einen neuen Modus speziell für Einzelspieler, in dem man diverse Aufgaben, etwa das Erreichen einer bestimmten Punktzahl oder das Absolvieren einer Schritte-Kombo, erledigen muss.
Hier erhält man auch gelegentlich hilfreiche Tipps, die besonders für Serieneinsteiger extrem hilfreich sind. Mit gewonnenen Punkten kauft man sich dann in einem Laden weitere Musikstücke oder Charaktere, die den Spieler auf dem Bildschirm anfeuern. Witzig ist auch ein neuer Zweispieler-Modus, in dem man die Anzeige des Gegners sabotieren kann. Pfeile rasen dann schneller über den Bildschirm oder erscheinen erst in letzter Sekunde.
Aber all das ist eher ein Hindernis für Profis. Denn die werden von dem für Anfänger gut konstruierten Spielerlebnis schnell unterfordert und dürften wohl kaum Lust haben, sich ihre Songs erst erspielen zu müssen. Aber egal, zu welcher Spielergruppe man gehört, die seltsam übersetzten Menütexte, die teilweise sogar irreführend sind, nerven! Das ist vielleicht nur ein kleines Manko, fällt uns aber deswegen so stark auf, weil gerade bei Konami in den letzten Jahren die Qualität der Übersetzungen stark nachgelassen hat.
